„Buy-and-Maintain“ vereint das Beste aus zwei Welten

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Die Auswirkungen dieses Wandels seien sowohl für aktive
als auch passive Managementstrategien maßgeblich. Einen geeigneten Ausweg in
diesem Umfeld bieten Buy-and-Maintain-Ansätze. 

Investitionen
in Anleihen: Marktilliquidität erschwert aktives Management

Bei
einem aktiven Management-Ansatz spielen dem Experten von AXA IM zufolge die
Handelskosten eine entscheidende Rolle für die Erzielung von Alpha, also einer
Rendite über die reine Marktentwicklung hinaus. „Da sich selbst mit
erfolgreichen Anleiheinvestments derzeit nur sehr wenig Rendite erwirtschaften
lässt, ist es aufgrund der höheren Kosten immer schwieriger, ordentliche
Erträge zu erzielen“, sagt Pernias. Die Illiquidität der Märkte erschwere
folglich ein aktives Management bei der Umsetzung von Strategien und mindere
die damit verbundenen Erfolgschancen. 

Passive
Indexfonds: Unnötige Transaktionen belasten Wertentwicklung 

„Passive
Strategien bieten in dieser Situation keine effiziente Lösung, da sie
konstruktionsbedingt unnötige Transaktionen verursachen – wird der Handel
teurer, geht dadurch Performance verloren“, erklärt der Experte. Denn ein
passiver Indexfonds sei an eine Benchmark gebunden, die meist jeweils zum
Monatsende hin angepasst werde. Zudem folge er einem regelbasierten Ansatz. Das
bedeutet, er muss Fluktuationen nachbilden, wenn Anleihen in seinen
Vergleichsindex aufgenommen werden oder herausfallen. Schätzungen zufolge
verursacht dieser regelbasierte Ansatz bei einem typischen passiven Indexfonds
jährlich rund 25 Basispunkte an unnötigen Transaktionskosten.[1] 

„Buy-and-Maintain“
vereint Vorteile von aktivem und passivem Management

In
diesem Umfeld stellen Buy-and-Maintain-Strategien eine gute Alternative dar und
eignen sich insbesondere für Investoren, die mit den hohen Kosten des aktiven
Credit-Managements sowie den Ineffizienzen passiver Indexstrategien in der
Nachkrisenzeit unzufrieden sind. „Trotz des Namens steht ‚Buy-and-Maintain‘ für
eine sehr aktive und pragmatische Portfoliokonstruktion und Risikokontrolle,
und der Ansatz ist keineswegs regelgebunden“, so Pernias. Stattdessen vereint
die Strategie die Vorteile von aktiven und passiven Management-Ansätzen und
kombiniert so das Beste aus beiden Welten: „Buy-and-Maintain-Strategien bieten
einerseits die Einzelwertkompetenz und das Mehrwertpotenzial eines aktiven
Credit-Prozesses und andererseits die geringen Kosten passiver Anlagen“, sagt
der Experte von AXA IM. Dabei werde die Herausforderung der strukturell
niedrigeren Liquidität effektiv berücksichtigt, indem unnötige
Portfolioumschichtungen nach Möglichkeit nicht stattfinden. 

Mit
diesem Ziel werden im Rahmen von „Buy-and-Maintain“ attraktive
Qualitätsanleihen in das das Portfolio aufgenommen, um sie bis zur
Endfälligkeit zu halten. Zudem wird auf ein gleichmäßiges Cashflow-Profil durch
aufeinander abgestimmte Fälligkeiten geachtet. „Wird ein stetiger Ertragsstrom
erreicht, durch dessen Wiederanlage sich das Portfolio kontinuierlich erneuert,
lassen sich neue Chancen nutzten und die gewünschten Portfolioeigenschaften
langfristig erhalten, ohne dass ungewollte Transaktionskosten entstehen“,
erläutert Pernias. Zudem sollten die für passive Strategien typischen
Zwangsverkäufe vermieden werden: „Ein Verkauf einer Anleihe sollte nicht
automatisch erfolgen, wenn sie herabgestuft wird. Stattdessen sollten
Kreditqualität oder Fälligkeit der Anleihe als Kriterien dafür gelten, den
Titel im Portfolio zu behalten“, lautet die Empfehlung des Experten. 

[1]Quelle: Barclays
Research, Stand Januar 2017, auf Basis des US Corporate IG Index, Jan. 1990 bis
Mrz. 2016. 

Hier erfahren Sie mehr zu den Buy & Maintain-Strategien vonAXA Investment Managers. 

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