Top5 Feed 1 Redaktion Finanzen Verlag – alle News Ressort: Fonds

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Mischfonds kaufen – mit gemischten Fonds Risiko minimieren
Multi Asset Fonds kaufen – so investieren Sie günstig und diversifiziert
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Investmentchance One Angel Square: Mit Nachhaltigkeit zum Weltrekord
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Fondssparen: Mit Fondssparplan in die besten Investmentfonds investieren
5 Gründe, in europäische Immobilien zu investieren
Ehemaliger Deutsche Bank-Chef nun an Spitze eines Hedgefonds
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Top5 Feed 3 Reuters, Dow Jones Newswires & dpa-AFX, Ressort: Fonds – alle News

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Merkel: Größe des Energie- und Klimafonds erst nach Klimakabinett klar
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ROUNDUP 2: Grüne wollen Schuldenbremse für Investitionsfonds lockern
ROUNDUP: Grüne wollen Schuldenbremse für Investitionsfonds lockern
Grüne wollen neuen Bundesinvestitionsfonds einrichten
Hedgefonds-Vertreter zieht in Scout24-Aufsichtsrat
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Dekabank sieht gute Chancen für höheren Fondsabsatz in diesem Jahr

Top5 Feed 2 Redaktion Finanzen Verlag – alle News Ressort: Fonds

Highlights für Langfristanleger: 230 Prozent mit der Fonds-Elite
Krise spitzt sich zu: Argentinien droht die Pleite
Wasserverbrauch steigt rasant: Wie Anleger vom Megatrend profitieren
Fonds im Fokus: Berenberg Aktien Strategie Deutschland
Fondsmanager Schlumberger: Value-Investor mit Leib und Seele
Fonds im Rückblick: LGT Sustainable Equity Global
Handelsstreit: Wie Anleger auf Trumps irren Zollpoker reagieren
Aktienfondsmanager Gebhardt: „Man muss aktuell schon etwas vorsichtig sein“
Fonds mit Discountstrategien: Rendite mit Rabatt
Hohe Anteilswerte bei Fonds: Der Preis ist nicht immer heiß

Betrieb von Rückversicherungsgeschäft seitens Rückversicherern aus den USA mit einem Erst- oder Rückversicherungsunternehmen in Deutschland

Die EU und die USA haben ein Abkommen abgeschlossen, das u.a. den Betrieb von Rückversicherungsgeschäft seitens Rückversicherern aus den USA mit einem Erst- und Rückversicherungsunternehmen in der EU ermöglicht, ohne dass eine Niederlassung in dem jeweiligen EU-Mitgliedsstaat erforderlich ist („Bilaterales Abkommen zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten von Amerika über Aufsichtsmaẞnahmen für die Versicherung und die Rückversicherung“, im Folgenden Abkommen). Dies ist jedoch nur dann möglich, wenn die in dem Abkommen genannten Voraussetzungen durch den Rückversicherer aus den USA erfüllt werden.

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Mit Income gegen das Zinstief

Schlagworte:
Multi-Asset-Income-Fonds gelten als neue Geheimwaffe gegen die Zinsflaute bei Sparprodukten. Tatsächlich haben sich die Fonds in den vergangenen fünf Jahren gut geschlagen, zeigt eine aktuelle Studie. Doch die höhere Rendite gibt es nicht umsonst.

Mario Draghi hat den Euro gerettet
und Sparer zu Deppen gemacht. In den acht Jahren seiner Amtszeit flutete der
Chef der Europäischen Zentralbank (EZB) die Kapitalmärkte in beispielloser Art
mit billigem Geld und zerstörte zugleich jede Chance auf Zinserträge mit sicheren
Anleihen. Auf der Suche nach Alternativen wenden sich mittlerweile sogar die
traditionell risikoscheuen Deutschen verstärkt Investmentfonds zu, zeigt eine
Untersuchung der Fondsratingagentur Scope. Besonders beliebt sind sogenannte
Multi-Asset-Fonds, die in verschiedene Anlageklassen gleichzeitig investieren
und damit möglichst schwankungsarme Renditen in allen Börsenphasen versprechen.
Sogenannte Multi-Asset-Income-Fonds liegen dabei in der Gunst weit vorn. Die
Produkte werben mit regelmäßigen Ausschüttungen, die über dem Niveau anderer
Investmentfonds liegen sollen.

Tatsächlich haben Income-Fonds in den
vergangenen fünf Jahren besser abgeschnitten als andere Multi-Asset-Produkte,
zeigt die Scope-Untersuchung. Den größten Unterschied beobachteten die
Analysten in der Vergleichsgruppe „Multi-Asset flexibel“. Hier übertrafen
Income-Fonds Produkte ohne Ausschüttungen um rund 3,2 Prozentpunkte im Jahr. Der
Grund: „Die Fonds haben ihre Allokation in höherverzinsliche Wertpapiere wie
Emerging-Markets-Anleihen und High-Yield-Bonds in den vergangenen Jahren
signifikant erhöht, auch um ihre Ausschüttungsversprechen zu halten“, sagt
Scope-Analyst Martin Fechtner. Anders gesagt: Anleger erkaufen sich die höheren
Ausschüttungen mit einem höheren Risiko. Denn Hochzins-Papiere im
Fondsportfolio werden statistisch gesehen häufiger ausfallen als andere besser
bewertete Anleihen.

Das Risiko steigt

Für die Branche ist dieses Risiko
überschaubar. Jakob Tanzmeister, Investmentspezialist in der
Multi-Asset-Solutions-Gruppe von J.P. Morgan, hält hochverzinste Bonds weiterhin
für attraktiv. „Emittenten von Hochzinsanleihen haben das hohe Umsatzwachstum
der letzten Jahre genutzt, um ihren Verschuldungsgrad deutlich zu senken, und
die Zinsdeckungsquoten nähern sich ihren zyklischen Höchstständen“, sagt Tanzmeister.
Hochzinsanleihen würden derzeit auf US-Dollar-Basis im Schnitt gut sechs
Prozent Rendite erwirtschaften, während die Ausfälle über alle Hochzinssegmente
hinweg nur bei etwa 2,5 Prozent liegen – und damit „weit unter dem
langfristigen Durchschnitt von 3,6 Prozent“, sagt Tanzmeister.

Die zehn größten Multi-Asset-Income-Fonds
mit globalem Investitionsfokus verwalten zusammen mehr als 80 Milliarden Euro,
zeigen die Scope-Daten. Von den 15 größten Produkten haben die Analysten elf
bewertet – acht davon mit einem Top-Rating von A oder B. „Das ist eine
außergewöhnlich hohe Konzentration von Top-Ratings“, sagt Analyst Fechtner.

Gleichwohl: Je länger das Nullzinsumfeld
andauert, desto schwerer haben es auch Income-Manager, ihre Ertrags- und
Ausschüttungsversprechen zu halten. Weil bei sicheren Staatsanleihen nichts
mehr zu holen ist, Investoren im Gegenteil bei vielen Bonds sogar draufzahlen
müssen, haben mittlerweile nämlich auch andere Anleger den Hochzinsbereich für
sich entdeckt. Die erhöhte Nachfrage steigert die Preise und drückt die Renditen.
Das wiederum setzt die Branche unter Druck, immer weiter ins Risiko zu gehen.

Die größten gemischten Income-Fonds im Überblick

Die größten gemischten Income-Fonds im Überblick
Die größten gemischten Income-Fonds im Überblick
Die größten gemischten Income-Fonds im Überblick

Quelle: Scope

Metzler AM: Japanische Aktien schwächeln im internationalen Vergleich

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Economics – Wochenausblick KW 39

Edgar
Walk
, Chefvolkswirt Metzler Asset Management, sieht einen
Bewertungsrückgang, bedingt durch eine anstehende
Mehrwertsteuererhöhung, entsprechend sinkenden Konsum und eine milde
Rezession. Bereits zum Jahreswechsel sei aber wieder mit einer
Aufhellung zu rechnen.

Der
MSCI Japan erzielte seit Jahresanfang eine Wertsteigerung von „nur“
16,2 % in Euro. Der MSCI Welt entwickelte sich dagegen mit 23,2 %
deutlich besser. Die schlechtere Wertentwicklung ist insofern
überraschend, als sich die japanische Wirtschaft in diesem Jahr überaus
stabil entwickelte. So lag die Konsensus-Prognose für das
Wirtschaftswachstum 2019 laut Bloomberg im September bei 0,9 % und damit
unverändert im Vergleich zu Dezember 2018. Auch die
Einkaufsmanagerindizes (Montag) konnten sich im internationalen
Vergleich in den vergangenen Monaten gut halten.

Darüber
hinaus ist eine strukturelle Verbesserung der Profitabilität
japanischer Aktienunternehmen seit 2011 zu beobachten. Dies beruht vor
allem auf dem wirtschaftspolitischen Programm von Premierminister Shinzo
Abe, das sowohl die Rückkehr zu einer normalen Inflationsentwicklung
zum Ziel hat als auch umfangreiche Corporate-Governance-Reformen
beinhaltet.

So
konnte sich die Inflationsrate im Großraum Tokio (Freitag) immerhin
seit Anfang 2018 auf einem durchschnittlichen Niveau von etwa 0,9 %
etablieren – von 2000 bis 2017 betrug der Durchschnitt dagegen -0,2 %.
Auch scheinen sich japanische Unternehmen seit den Reformen viel stärker
auf ihre Aktionäre auszurichten als in der Vergangenheit. 

Japan 1
Japan 1
Japan 1

Vor
diesem Hintergrund bestehen gute Chancen, dass sich die Profitabilität
(Eigenkapitalrendite) japanischer Unternehmen in den kommenden Jahren
weiter an das globale Niveau annähern kann.

Die
schlechtere Wertentwicklung japanischer Aktien in diesem Jahr ist somit
nicht auf eine enttäuschende Gewinnentwicklung zurückzuführen, sondern
auf einen merklichen Rückgang der Bewertung. So sank nach unseren
Berechnungen das um den Konjunkturzyklus bereinigte
Kurs-Gewinn-Verhältnis seit Jahresanfang um mehr als 9 %. Wäre die
Bewertung stabil geblieben, hätten japanische Aktien geschätzt 25,4 %
erzielt.

Der
Rückgang der Bewertung in Japan ist insofern ungewöhnlich, als in den
USA, Europa und den Schwellenländern die Bewertung stieg. Die niedrigere
Bewertung japanischer Aktien seit Jahresanfang bedeutet automatisch
eine höhere Risikoprämie; die beiden Größen spiegeln die beiden Seiten
einer Medaille wider.

Ein
Grund dafür, dass japanische Aktien im internationalen Vergleich als
riskant eingestuft werden, könnte die für Oktober anstehende
Mehrwertsteuererhöhung von 8 % auf 10 % sein. Die beiden vorangegangenen
Mehrwertsteuererhöhungen 1997 und 2014 verursachten jeweils eine
schwere Rezession, da sie den privaten Haushalten jeweils Einkommen
entzogen und damit deren Konsummöglichkeiten reduzierten.

Japan 2
Japan 2

Die
japanische Regierung hat zwar zahlreich Maßnahmen auf den Weg gebracht,
den Einkommensschock abzumildern; es steht jedoch zu befürchten, dass
wieder eine Rezession in Japan drohen könnte.

Aufgrund
des robusten Arbeitsmarktes sind die Chancen jedoch gut, dass die
Rezession diesmal eher mild ausfällt und dass sich die Anzeichen einer
Konjunkturerholung ab dem Jahreswechsel mehren. Damit könnten sich auch
wieder die Perspektiven für japanische Aktien verbessern.  

USA: Geldpolitik funktioniert

Bei
jeder Leitzinssenkung stellt sich die bange Frage, ob der Effekt
tatsächlich auch in der Realwirtschaft ankommt – also ob der monetäre
Transmissionsmechanismus funktioniert. Zentralbanken können nämlich kein
Geld direkt in die Wirtschaft pumpen (darum ist auch Helikoptergeld
unmöglich), sondern nur hoffen, dass sie mithilfe niedrigerer Zinsen die
Wirtschaftsakteure animieren können, sich bei Banken oder am
Kapitalmarkt zu verschulden.

Gleichzeitig
müssen jedoch auch die Banken und die Kapitalmarktakteure bereit sein,
die gewünschte Schuldenaufnahme zu finanzieren. In den meisten
Wirtschaftsräumen steigt bei Änderungen der Leitzinsen die Nachfrage
nach Wohnimmobilienkrediten am schnellsten; Wohnimmobilienkredite gelten
deshalb oft als Signal für die Wirksamkeit der Geldpolitik. In den USA
war der wöchentlich veröffentlichte Index der Anträge für
Hypothekenkredite im vergangenen Jahr kontinuierlich schwach. Dies
zeigte, dass die US-Geldpolitik die wirtschaftliche Aktivität merklich
bremst.

In
diesem Jahr kam es zu einem signifikanten Umschwung, der zeigt, dass
die Trendwende hin zu einer lockeren US-Geldpolitik tatsächlich die
Nachfrage nach Wohnimmobilienkrediten beleben konnte. Bestätigung dafür
dürfte auch von den Neubauverkäufen (Mittwoch) kommen.

USA
USA
USA

Insgesamt
scheint sich damit zu zeigen, dass die US-Geldpolitik funktioniert und
die Wirtschaft nach einer Phase des Bremsens 2018 aktuell wieder
stimuliert. Mit einer Zeitverzögerung dürfte dies in einem Anstieg der
Einkaufsmanagerindizes (Montag) und einer Verbesserung des
Konsumentenvertrauens (Dienstag) sichtbar werden.

Interessanterweise
dürfte gleichzeitig die Kerninflation (Freitag) von 1,6 % im Juli auf
1,8 % im August gestiegen sein. Vor diesem Hintergrund sollte
keinesfalls das Risikoszenario unterschätzt werden, dass die anhaltende
Überhitzung am Arbeitsmarkt für eine im Trend steigende Kerninflation im
nächsten Jahr sorgen könnte (wie im Wochenausblick der Vorwoche
beschrieben).

Eurozone: Mehr Investitionen im Inland notwendig

Der
Konjunkturabschwung in der Eurozone beruht maßgeblich auf dem
Außenbeitrag. Die Binnennachfrage blieb zwar einigermaßen stabil, konnte
sich jedoch auch nicht beschleunigen und damit einen Ausgleich bieten.
Die Schwäche der Binnennachfrage ist eine Investitionsschwäche.
Einerseits investieren die Staaten zu wenig und andererseits klagen
viele Unternehmen über regulatorische Hürden und Unsicherheiten. Es
steht also viel Geld für Investitionen bereit, das aber aus
bürokratischen Gründen nicht fließt.

Dementsprechend
dürften sich Konjunkturdaten wie die Einkaufsmanagerindizes (Montag),
der ifo-Index (Dienstag) und der Geschäftsklimaindex der EU (Freitag)
ohne größere Dynamik seitwärts bewegen und damit im Einklang mit einem
Wirtschaftswachstum von etwa 1,0 % stehen. Auch dürfte sich ein Blick
auf die Geldmenge M1 (Donnerstag) lohnen, da sie ein solider
Frühindikator für die Konjunktur ist.

Eine gute und erfolgreiche Woche wünscht

Edgar Walk
Chefvolkswirt Metzler Asset Management