Janus Henderson Investors: Boris Johnson zum Premierminister in UK gewählt

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Ein Kommentar zur Wahl von Paul O’Connor, Head des Multi-Asset-Teams.

‘The market response has been
fairly muted so far, which is not surprising given how widely anticipated this
outcome was. The pervasive uncertainty surrounding Brexit has already taken its
toll on UK assets and is now somewhat priced in. UK equities have seen sizeable
outflows from global investors since the referendum vote in 2016 and
speculative positioning in sterling is very negative. If we look to betting
markets as a guide to consensus expectations, we see a no-deal Brexit is a one-in-three
chance, with investor dread of this being somewhat offset by the view that
there is still a one-in-four chance that Brexit is cancelled (Article 50 is
revoked). The perceived likelihood of a 2019 general election has been growing
in recent months, highlighting another layer of uncertainty surrounding the UK
outlook and yet another reason for global investors to stay away.


Growth remains a key concern, with 2019 looking set to be
the fourth consecutive year of sub-2% UK GDP growth. Confidence is
deteriorating across the construction, manufacturing and services sector and
among consumers as well. With the economy looking like it is one stumble away
from recession, a policy response is needed. A 2019 interest rate cut seems
increasingly likely and a Johnson fiscal stimulus a near certainty. While both
of these can help cushion the impact of Brexit-related uncertainty on the
economy, a full restoration of confidence seems unlikely until the big issue
gets resolved.’

ODDO BHF AM: Makroökonomische Daten stehen 2019 im Fokus

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In einem Umfeld, in dem die Konjunktur nachlässt, haben die Anleger zu Recht Wachstumsaktien um jeden Preis bevorzugt.

2019 steht als Hauptthema die weitere Verschlechterung der makroökonomischen Daten im Mittelpunkt, die die Zentralbanken zu stoppen versuchen.

Die Anleger gehen inzwischen von mindestens fünf Zinssenkungen in den USA und der Wiederaufnahme der Anleihekäufe durch die Europäische Zentralbank aus. Die niedrige Inflation dient der Fed als Freiraum
für Zinssenkungen und Mario Draghi verwendet die letzten Monate seiner
Amtszeit darauf eine Rezession in der Eurozone zu verhindern. Die Zinsen werden
lange, vielleicht sogar sehr lange, niedrig bleiben …

Wie sollen riskante Anlagen angesichts dieses
neuen Musters bewertet werden?

Die historischen Bewertungsmodelle für Aktien
messen der Abzinsung der zukünftigen Cashflows immer noch eine große Bedeutung
bei. Um für Kontinuität zu sorgen, ändern Fondsmanager ihre Abzinsungssätze,
die aus einer geschätzten langfristigen Rendite zuzüglich einer Risikoprämie
bestehen, selten. Berücksichtigen diese den Rückgang des risikofreien
Zinssatzes hinreichend?

Die Entwicklung der Wachstumswerte, die am
empfindlichsten auf die Zinssätze reagieren (Luxusgüter, Getränke, Im-
mobilien und in geringerem Maße Versorger) hatte in der jüngsten Zeit nicht
viel mit der Entwicklung der zyklischen Aktien gemeinsam. In einem Umfeld, in
dem die Konjunktur nachlässt, haben die Anleger zu Recht Wachstumsaktien um
jeden Preis bevorzugt. Wie sollte man sich jetzt verhalten, da der
Bewertungsunterschied zwischen Wachstumswerten und Zyklikern extrem groß ist?

Wir wollen analysieren was geschieht, wenn sich
bestimmte Hypothesen ändern:

1. Rückgang des Abzinsungssatzes

Man muss kein großer Mathematiker sein um zu
verstehen, dass das Aufwertungspotenzial in diesem Fall enorm wäre. Der
theoretische Preis einer Aktie, der auf der Basis der Aktualisierung der
Cashflows auf zehn Jahre berechnet wird, steigt umgehend um 8 %, wenn man den
Abzinsungssatz um ein Prozent senkt (z. B. von 5 % auf 4 %). Hiermit würden
wir bei diesem neuen Muster bleiben, bei dem das Wachstum der Cashflows und
deren Höhe bei der Wertsteigerung der Aktien den Unterschied machen würden.
Der Bewertungsunterschied wäre damit keine Anomalie mehr, sondern die neue
Norm.

2. Berücksichtigung der negativen Zinsen bei den
Risikoprämien

Die Risikoprämie, die als Abweichung zwischen
der geschätzten Rendite der Aktien (1/KGV) und dem risikofreien Zinssatz auf
zehn Jahre gemessen wird, nähert sich dem bei Einbruch des Marktes Ende 2018
erreichten Höchstwerten.

Bei bestimmten Aktien beträgt die erwartete
Rendite 12 % (bei einem KGV von 8) und einer guten Visibilität der zukünftigen
Kapitalströme. Sollte man wirklich auf eine Anlage in derartige Werte verzichten, wenn die
Renditen sämtlicher sogenannter risikofreier Anlagen gleich Null oder sogar
negativ sind?

3.
Die Verwerfungen miteinbeziehen

Eine
erste Antwort erfordert eine Analyse von möglichen zu- künftigen Verwerfungen
in bestimmten Sektoren, ob regulatorisch oder durch Wettbewerb ausgelöst. Auch
hier müssen wir uns neu erfinden und dürfen uns nicht nur mit der Analyse der
herkömmlichen, strukturierten Daten begnügen, sondern auch Big Data mit
einbeziehen.

Wenn es
dem Fondsmanager gelingt, Unternehmen mit interessanten Risikoprämien zu
wählen, die den aktuellen technologischen und geopolitischen Umbrüchen standhalten,
kann sein Portfolio selbst bei einer Konjunkturwende dauerhafte Performance erzielen.
Um diesem Wandel Rechnung zu tragen, beziehen wir die künstliche Intelligenz in
den Managementprozess unserer Strategien mit ein.

„Auch
hier müssen wir uns neu erfinden und dürfen uns nicht nur mit der Analyse der
herkömmlichen, strukturierten Daten begnügen, sondern auch Big Data mit
einbeziehen.“

Laurent
Denize

Global
co-CIO & Glob

Janus Henderon Investors: Das globale Wachstum wird schwächer

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Beobachter fragten daher zu Recht, was die Notenbanken im Fall eines deutlichen Konjunktureinbruchs zu tun gedenken.

Jim Cielinski, Global Head of Fixed Income bei Janus Henderson Investors, erläutert die jüngste Abschwächung des globalen Wachstums und spricht über mögliche nächste Schritte der Notenbanken.

Seiner Meinung nach
spiegelt sich in dem schwächeren globalen Wachstum ein abnehmendes Tempo der
Globalisierung wider, eine Entwicklung, die sich bereits lange vor dem
aktuellen Handelsstreit abzeichnete und vor allem auf demographische Faktoren,
eine niedrige Produktivität und den technologischen Wandel zurückzuführen ist.

Das Umschwenken der
US-Notenbank von einem 2018 restriktiveren zu einem nun wieder expansiven Kurs
zeigt Cielinski zufolge, dass die bisherigen geldpolitischen Modelle nicht
funktionieren und markiert einen Wendepunkt: Nahezu alle Industrienationen
setzen aktuell wieder auf einen expansiveren Kurs.

Von einer
angestrebten Normalisierung der Geldpolitik könne keine Rede mehr sein,
stattdessen befinde sich die Wirtschaft wieder im Konvergenzmodus. Beobachter
fragten daher zu Recht, was die Notenbanken im Fall eines deutlichen
Konjunktureinbruchs zu tun gedenken. Da die bekannten Interventionsmöglichkeiten
in ihrer Wirkung begrenzt sind, fordert Cielinski auch vor dem Hintergrund
politischer Auswirkungen innovative Ideen.
 

Die Suche nach höheren
Renditen geht also weiter. Eine Balance zwischen ordentlichem Ertrag und
relativer Sicherheit ist Cielinski zufolge noch bei Schuldpapieren von
Unternehmen zu finden, und auch Hypothekenkredite, die im laufenden Zyklus
keine starke Expansion erlebt haben, erscheinen ebenfalls interessant.
Akzeptable Renditen seien auch am langen Ende der Kurve, in Industrieländern
wie den USA auch am vorderen Ende der Kurve zu finden.

Das Interview in
deutscher Übersetzung können Sie sich hier im PDF-Format downloaden.

DNCA Investments: Goldpreis auf Höhenflug

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Im Gegensatz zu Anleihen ist das gelbe Edelmetall jedoch eine „ewige“, das heißt laufzeitlose, Anlage und ein physischer Vermögenswert.

Für Igor de Maack, Fondsmanager beim französischen Investmenthaus DNCA, erklärt sich der Höhenflug des Goldpreises dadurch, dass es keinen Unterschied mehr macht zu den zinslosen Anleihen.

De Maack in seinem
aktuellen Wochenkommentar: „Der Wert beider Assets hängt davon ab, ob sich zum
Schluß noch ein Käufer findet, der einen höheren Preis bezahlt. Im Gegensatz zu
Anleihen ist das gelbe Edelmetall jedoch eine „ewige“, das heißt laufzeitlose,
Anlage und ein physischer Vermögenswert.

Auf sehr lange Sicht könnte Gold zum
Gegengewicht der von der expansiven heutigen Geldpolitik gänzlich entwerteten
klassischen Währungen, aber auch zur wahren Messlatte für den Wert der
virtuellen und elektronischen Währungen aufsteigen, die überall auf der Welt
wie Pilze aus dem Boden sprießen.“
 

Anbei finden Sie den
kompletten Marktkommentar aus dem Hause DNCA, einer Tocher von Natixis
Investment Managers, hier im PDF-Format.

WisdomTree: Chart der Woche – Rohöl-Spread WTI Dubai

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Die Produktion von Schweröl ist im Zuge der angebotssteuernden Politik der OPEC und Kanadas sowie wegen des Produktionseinbruchs in Venezuela zurückgegangen.

Von Nitesh Shah, Director Research und Rohstoffexperte beim auf ETPs spezialisierten Vermögensverwalter WisdomTree

“Neue
Vorschriften in Bezug auf den Schwefelgehalt in Bunker- bzw.
Schiffskraftstoffen, die von der Internationalen Maritime Organisation
(IMO) erlassen wurden und ab Anfang 2020 gelten,  dürften die Nachfrage
nach schwefelarmen, leichten Rohölen wie den West Texas Intermediate
(WTI) auf Kosten des schwefelreichen und schweren Rohöls erhöhen.
Schwefelarme Rohöle erfordern eine weniger aufwändige Raffination, um
sie zu Endprodukten zu verarbeiten, die den neuen Regularien
entsprechen.

„Infolgedessen
sehen wir einen begrenzten Preisabschlag bei WTI-Rohöl im Verhältnis
zum schwefelreicheren Dubai. Zwischen 2016 und 2018 weitete sich der
Abschlag aus, da es bei Schweröl zu Lieferengpässen kam, während
leichtere Öle reichlich vorhanden waren. Die Produktion von Schweröl ist
im Zuge der angebotssteuernden Politik der OPEC und Kanadas sowie wegen
des Produktionseinbruchs in Venezuela zurückgegangen. Unterdessen hat
der Anstieg der Schieferöl-Förderung in den USA das Angebot an
leichteren Rohölen weltweit erhöht. Da wir uns der Umsetzung der IMO
Anfang 20201 nähern, ist es wahrscheinlich, dass die
Nachfrage nach leichterem und schwefelarmem Rohöl steigt und damit die
Preisdifferenz zwischen WTI und Dubai im Jahr 2019 sinken wird.”

1Die
Internationale Maritime Organisation wird den Schwefelgehalt aller
Schiffskraftstoffe ab 2020 auf 0,5 Prozent begrenzen, mit Ausnahme von
Kraftstoffen, die in Regionen verbrannt werden, die bereits an
niedrigeren Schwefelgrenzwerten liegen.

WTI Dubai Spread
WTI Dubai Spread
WTI Dubai Spread

Investieren am Rohstoffmarkt: Das sollten Berater wissen

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Wie der Rohstoffmarkt grundsätzlich funktioniert, erklärt Wolfgang Schrage von LBBW Asset Management anhand des vielleicht wichtigsten Rohstoffes unserer Zeit: Öl.

Wer am Rohstoffmarkt investiert, sollte dessen Gesetze kennen. Zum Beispiel: Wie reagieren welche Rohstoff-Preise bei welchen Entwicklungen? Ein Fonds von LBBW geht jedoch ganz anders vor.

Der Rohstoffmarkt hat seine ganz eigenen Gesetze. Die drei wichtigsten davon lassen sich vielleicht so zusammenfassen: Erstens: Rohstoffbörsen sind Terminbörsen. Gehandelt werden hier keine Rohstoffe, sondern Optionen und Futures, also die Rechte, zu einem bestimmten Termin einen bestimmten Rohstoff zu einem festgelegten Preis verkaufen oder kaufen zu dürfen. Zweitens: Auf den Preis eines Rohstoffs haben sehr viele Faktoren Einfluss, zum Beispiel Lagerbestände, konjunkturelle Entwicklungen und der Devisenmarkt, insbesondere der Wert des US-Dollar. Die Preisentwicklung der entsprechenden Futures und Optionen hängt zudem unter anderem von den Laufzeiten der Papiere und weiteren komplexen Faktoren des Terminmarktes ab. Drittens: Man sollte alle diese Faktoren im Blick behalten und bewerten, um im Handel mit Rohstoffkontrakten langfristig Erfolg haben zu können.
Als Wolfgang Schrage von LBBW Asset Management Mitte Juli am Tegernsee auf der Investment-Konferenz von FondsConsult auf die Bühne tritt, um über „Trends und Perspektiven am Rohstoffmarkt“ zu referieren, ahnen die geladenen Vermögensverwaltern und Berater im Auditorium noch nicht, dass er am Ende des Vortrages noch eine wichtige vierte Regel nennen wird, die alles vorher Gehörte zum Teil komplett in Frage stellt.

Der Reihe nach: Wie der Rohstoffmarkt grundsätzlich funktioniert, erklärt Wolfgang Schrage anhand des vielleicht wichtigsten Rohstoffes unserer Zeit: Öl. Er führt für die Zuhörer leicht vollziehbar vor, welche Bedeutung der Ölpreis für die Rohstoffmärkte hat, wann man in welche Öl-Futures investieren sollte und wann man besser die Finger davon lässt. Wichtigster Faktor seien die Förderkosten in den USA, so Schrage. Die Produktionskosten seien in den vergangenen Jahren von einstmals 80 auf 50 Dollar pro Barrel gesunken. Nähere sich der Preis diesem Wert, sei es ein guter Zeitpunkt für den Kauf, sagt Schrage. Denn bei 50 US-Dollar pro Barrel Förderkosten sei jeder Preis darüber für die US-Öl-Förderer ein Gewinn. „Immer wenn der Preis über 50 US-Dollar geht, wird die Fördermenge erhöht – und umgekehrt“, so Schrage. Die Fördermenge wiederum habe in der Folge einen Einfluss auf den Preis, allerdings gebe es auch weitere Faktoren, wie zum Beispiel die Automobilnachfrage in China.

Spannende Entwicklung bei Industriemetallen

Als weiteres Beispiel für Entwicklungen auf dem Rohstoffmarkt nennt Wolfgang Schrage Industriemetalle: Hier spielten der Markt für Elektro-Automobile und insbesondere die für die Batterieproduktion notwendigen Rohstoffe eine wichtige Rolle. Das Auditorium erfährt, dass insbesondere Nickel in Zukunft eine entscheidende Rolle zukommt. Der Grund: Der Akku ist das teuerste Bauteil dieser Fahrzeuge und zugleich der Wachstumstreiber dieser Technologie. Für die Akkus gibt es mehrere Metalle, die eingesetzt werden können, um die geladenen Teilchen, also die Ionen, zu speichern. Chinas Autobauer haben lange Zeit auf Eisenphosphat gesetzt, erklärt Schrage. Vorteil: Eisenphosphat ist sehr preiswert. Nachteil: Es ist leistungsschwach, die Selbstentladung ist hoch, es bietet keine hohe Energiedichte.

Anders sei die Lage in Europa: Hier werden Mangan, Nickel, Kobalt und Lithium verwendet – das Beste vom Besten. Nachteil: Mangan und Kobalt sind sehr teuer. Das führe zu Ausweicheffekten, so Schrage: Tesla verwende 70 Prozent Nickel. Das mache nun auch China. Eisenphosphat werde immer seltener verwendet. Der Effekt: Der Nickel-Markt hänge nun sehr eng mit dem chinesischen Pkw-Markt zusammen.

Die vierte Regel: Der Markt hat immer Recht

Als Wolfgang Schrage den Fonds LBBW Rohstoffe 1 vorstellt, überrascht er das Auditorium mit einer erstaunlichen Aussage: „Uns interessiert die fundamentale Analyse des Rohstoffmarktes überhaupt nicht“, sagt Schrage. Der Fonds investiert regelbasiert nach einem ausgeklügelten System rolloptimiert in Futures auf zehn verschiedene Rohstoffe und profitiert von Marktineffizienzen. „Wir investieren in Rohstoffe mit Verkaufsrabatten. Wir kaufen in Aufwärtstrends und verabschieden uns in einem Abwärtstrend“, erklärt Schrage.

Seit dem 14. Januar 2018 wird auch keine Absicherung mit Shorts mehr vorgenommen, stattdessen werden Positionen verkauft, um das Risiko zu reduzieren. Warum die Erkenntnisse aus der fundmentalen Analyse, die er zuvor so eloquent erklärt hatte, für diesen Fonds keine Rolle spielen, erklärt Wolfgang Schrage so: „In den Terminkurven ist alles Wissen des Marktes eingepreist. Eigene Analyse ist für dieses System überflüssig“. Das, so wird den Zuhörern klar, ist die vierte Rohstoff-Regel, die sich in einem Satz zusammenfassen lässt: Der Markt hat immer Recht.

LFDE: Zentralbanken stützen die Märkte

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Obwohl die schlechten Halbjahresergebnisse „die verschlechterten makroökonomischen Zahlen widerspiegeln, scheinen die Anleger darin keinen Grund zur Sorge zu sehen.

Die Anleger lassen sich von den schlechten Ergebnissen der Unternehmen nicht beirren.

Zu diesem Schluss kommt
Olivier de Berranger, Chief Investment Officer bei LFDE – La Financière de l’Echiquier,
bei der Analyse der Entwicklungen der aktuellen Berichtssaison. Denn: Trotz
einer ganzen Reihe von Enttäuschungen hielt sich der Umfang der Kurskorrekturen
in Grenzen.

Obwohl die schlechten
Halbjahresergebnisse „die verschlechterten makroökonomischen Zahlen
widerspiegeln, scheinen die Anleger darin keinen Grund zur Sorge zu sehen“, so
de Berranger. Der Grund dafür scheint in den neuerlichen Ankündigungen der
Zentralbanken zu liegen: Die EZB zieht die Revision ihres Inflationszieles in
Erwägung und die Fed sprach sich für starke vorbeugende Maßnahmen aus.

Viele Marktteilnehmer
deuteten dies als Anzeichen für eine Zinssenkung durch die Fed um 0,50 % zum
Monatsende. Diese Annahme hält de Berranger „jedoch für übertrieben.“

Details der
Marktanalyse von Olivier de Berranger, CIO bei LFDE – La Financière de l’Echiquier,
können Sie sich hier im PDF-Format downloaden.