Betrieb von Rückversicherungsgeschäft seitens Rückversicherern aus den USA mit einem Erst- oder Rückversicherungsunternehmen in Deutschland

Die EU und die USA haben ein Abkommen abgeschlossen, das u.a. den Betrieb von Rückversicherungsgeschäft seitens Rückversicherern aus den USA mit einem Erst- und Rückversicherungsunternehmen in der EU ermöglicht, ohne dass eine Niederlassung in dem jeweiligen EU-Mitgliedsstaat erforderlich ist („Bilaterales Abkommen zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten von Amerika über Aufsichtsmaẞnahmen für die Versicherung und die Rückversicherung“, im Folgenden Abkommen). Dies ist jedoch nur dann möglich, wenn die in dem Abkommen genannten Voraussetzungen durch den Rückversicherer aus den USA erfüllt werden.

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Mit Income gegen das Zinstief

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Multi-Asset-Income-Fonds gelten als neue Geheimwaffe gegen die Zinsflaute bei Sparprodukten. Tatsächlich haben sich die Fonds in den vergangenen fünf Jahren gut geschlagen, zeigt eine aktuelle Studie. Doch die höhere Rendite gibt es nicht umsonst.

Mario Draghi hat den Euro gerettet
und Sparer zu Deppen gemacht. In den acht Jahren seiner Amtszeit flutete der
Chef der Europäischen Zentralbank (EZB) die Kapitalmärkte in beispielloser Art
mit billigem Geld und zerstörte zugleich jede Chance auf Zinserträge mit sicheren
Anleihen. Auf der Suche nach Alternativen wenden sich mittlerweile sogar die
traditionell risikoscheuen Deutschen verstärkt Investmentfonds zu, zeigt eine
Untersuchung der Fondsratingagentur Scope. Besonders beliebt sind sogenannte
Multi-Asset-Fonds, die in verschiedene Anlageklassen gleichzeitig investieren
und damit möglichst schwankungsarme Renditen in allen Börsenphasen versprechen.
Sogenannte Multi-Asset-Income-Fonds liegen dabei in der Gunst weit vorn. Die
Produkte werben mit regelmäßigen Ausschüttungen, die über dem Niveau anderer
Investmentfonds liegen sollen.

Tatsächlich haben Income-Fonds in den
vergangenen fünf Jahren besser abgeschnitten als andere Multi-Asset-Produkte,
zeigt die Scope-Untersuchung. Den größten Unterschied beobachteten die
Analysten in der Vergleichsgruppe „Multi-Asset flexibel“. Hier übertrafen
Income-Fonds Produkte ohne Ausschüttungen um rund 3,2 Prozentpunkte im Jahr. Der
Grund: „Die Fonds haben ihre Allokation in höherverzinsliche Wertpapiere wie
Emerging-Markets-Anleihen und High-Yield-Bonds in den vergangenen Jahren
signifikant erhöht, auch um ihre Ausschüttungsversprechen zu halten“, sagt
Scope-Analyst Martin Fechtner. Anders gesagt: Anleger erkaufen sich die höheren
Ausschüttungen mit einem höheren Risiko. Denn Hochzins-Papiere im
Fondsportfolio werden statistisch gesehen häufiger ausfallen als andere besser
bewertete Anleihen.

Das Risiko steigt

Für die Branche ist dieses Risiko
überschaubar. Jakob Tanzmeister, Investmentspezialist in der
Multi-Asset-Solutions-Gruppe von J.P. Morgan, hält hochverzinste Bonds weiterhin
für attraktiv. „Emittenten von Hochzinsanleihen haben das hohe Umsatzwachstum
der letzten Jahre genutzt, um ihren Verschuldungsgrad deutlich zu senken, und
die Zinsdeckungsquoten nähern sich ihren zyklischen Höchstständen“, sagt Tanzmeister.
Hochzinsanleihen würden derzeit auf US-Dollar-Basis im Schnitt gut sechs
Prozent Rendite erwirtschaften, während die Ausfälle über alle Hochzinssegmente
hinweg nur bei etwa 2,5 Prozent liegen – und damit „weit unter dem
langfristigen Durchschnitt von 3,6 Prozent“, sagt Tanzmeister.

Die zehn größten Multi-Asset-Income-Fonds
mit globalem Investitionsfokus verwalten zusammen mehr als 80 Milliarden Euro,
zeigen die Scope-Daten. Von den 15 größten Produkten haben die Analysten elf
bewertet – acht davon mit einem Top-Rating von A oder B. „Das ist eine
außergewöhnlich hohe Konzentration von Top-Ratings“, sagt Analyst Fechtner.

Gleichwohl: Je länger das Nullzinsumfeld
andauert, desto schwerer haben es auch Income-Manager, ihre Ertrags- und
Ausschüttungsversprechen zu halten. Weil bei sicheren Staatsanleihen nichts
mehr zu holen ist, Investoren im Gegenteil bei vielen Bonds sogar draufzahlen
müssen, haben mittlerweile nämlich auch andere Anleger den Hochzinsbereich für
sich entdeckt. Die erhöhte Nachfrage steigert die Preise und drückt die Renditen.
Das wiederum setzt die Branche unter Druck, immer weiter ins Risiko zu gehen.

Die größten gemischten Income-Fonds im Überblick

Die größten gemischten Income-Fonds im Überblick
Die größten gemischten Income-Fonds im Überblick
Die größten gemischten Income-Fonds im Überblick

Quelle: Scope

Betrieb von Rückversicherungsgeschäft seitens Rückversicherern aus den USA mit einem Erst- oder Rückversicherungsunternehmen in der Deutschland

Die EU und die USA haben ein Abkommen abgeschlossen, das u.a. den Betrieb von Rückversicherungsgeschäft seitens Rückversicherern aus den USA mit einem Erst- und Rückversicherungsunternehmen in der EU ermöglicht, ohne dass eine Niederlassung in dem jeweiligen EU-Mitgliedsstaat erforderlich ist („Bilaterales Abkommen zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten von Amerika über Aufsichtsmaẞnahmen für die Versicherung und die Rückversicherung“, im Folgenden Abkommen). Dies ist jedoch nur dann möglich, wenn die in dem Abkommen genannten Voraussetzungen durch den Rückversicherer aus den USA erfüllt werden.

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Goldenstate Investment BV (goldenstate-investment.com): BaFin untersagt das unerlaubt betriebene Einlagengeschäft sowie Depotgeschäft und ordnet die Abwicklung an

Die Goldenstate Investment BV ist Betreiberin der Webseite goldenstate-investment.com und bietet in diesem Zusammenhang Anlegern die Investition in Anleihen mit verschiedenen Laufzeiten an. Zudem bietet die Gesellschaft Kunden die Depotführung für Aktien an.

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Goldenstate Investment BV (goldenstate-investment.com): BaFin untersagt das unerlaubt betriebene Einlagengeschäft sowie Depotgeschäft und ordnet die Abwicklung an

Die Goldenstate Investment BV ist Betreiberin der Webseite goldenstate-investment.com und bietet in diesem Zusammenhang Anlegern die Investition in Anleihen mit verschiedenen Laufzeiten an. Zudem bietet die Gesellschaft Kunden die Depotführung für Aktien an.

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Im Unruhestand: Deutsche müssen die Rente fürchten

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Die Menschen in Deutschland konnten trotz Nullzins ihr Geldvermögen steigern. Doch der große Wohlstand trügt, denn die Lebensqualität im Alter ist bedroht. Ein Grund sind hohe Steuern. Frauen haben noch ein weiteres Problem.

Die Ausgangslage klingt komfortabel:
Beim jüngst veröffentlichten „Global Wealth Reports“ der Allianz zeigte sich,
dass die deutschen Sparer dem Nullzins trotzen konnten und ihr Bruttogeldvermögen
gegen den weltweiten Trend im Jahr 2018 um 2,2 Prozent auf 6,2 Billionen Euro
steigern konnten. Dabei profitierten die konservativen Anleger auch davon, dass
sie kaum an den Aktienmärkten aktiv waren. Deren Schwäche hatte im vergangenen
Jahr in den 20 rechten Ländern der Welt durchweg für Vermögensverluste gesorgt
– mit genau einer Ausnahme: Deutschland.

Es klingt paradox, aber genau dieser
Umstand dürfte die Deutschen auf Dauer finanziell belasten. Das belegt der
jüngste Bericht über die Entwicklung des „Global Retirement Index“, den die
Fondsgesellschaft Natixis Investment Managers regelmäßig herausgibt. Der Index
bewertet die Lebensqualität der Renten-Bevölkerung von 44 Staaten weltweit. In
die Bewertung fließen insgesamt 18 finanzpolitische, wirtschaftliche,
demografische und umweltrelevante Faktoren ein. Ergebnis: Grundsätzlich finden Ruheständler
in Westeuropa die besten Bedingungen für ihren Lebensabend vor. Sieben der zehn
höchstbewerteten Länder liegen in dieser Region. Deutschland allerdings ist
nicht dabei, steht nur auf Rang 13. Im Jahr 2017 hatte es noch für Rang 7
gereicht.

Das Alter bedroht die Lebensqualität

Dramatisch: Vor allem die Finanzlage
erscheint prekär. Bei der Bewertung der Frage, wie gut die Bevölkerung
finanzielle Vorsorge für das Alter trifft und ob sie von den Erträgen im Alter
gut leben kann, nimmt die Bundesrepublik lediglich Platz 35 unter 44 Staaten ein.
Der Hauptgrund dafür ist die auch im internationalen Vergleich besonders alte
und schnell alternde Bevölkerung. Dazu kommt ein vergleichsweise hohes Steueraufkommen
im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt – die Deutschen zahlen schlicht so viel
Steuern, dass sie vergleichsweise wenig zurücklegen können. „Zudem wird das
Alterseinkommen durch eine hohe Steuerlast grundsätzlich negativ beeinflusst“, sagt
Sebastian Römer, verantwortlich für das Geschäft von Natixis Investment
Managers in Zentral- und Osteuropa. Schließlich – und da schließt sich der
Kreis zur vergleichsweise komfortablen Vermögensentwicklung in jüngster Zeit –
sparen die Deutschen falsch. Ihre hohe Präferenz für Bargeld- und Festzins-Anlagen,
die sie als risikoarm empfinden, wird ihnen auf Dauer zum Verhängnis: „Die
mangelnde Investmentkultur wird gerade im Niedrigzinsumfeld zu einer
gravierenden Belastung für die private Altersvorsorge“, sagt Römer.

Mütter
müssten noch mehr sparen

Auf Frauen kommt im Alter noch ein zusätzliches Problem zu. Das
zeigt eine neue Studie der Universität Mannheim und der Tilburg University im
Auftrag der Fondsgesellschaft Fidelity International: Ihnen droht neben der
privaten auch noch eine gesetzliche Rentenlücke. Die Forscher haben aus 1,8
Millionen Arbeitnehmerdaten berechnet, wie sich die Rentenansprüche in
Deutschland abhängig vom Geschlecht unterscheiden. Ergebnis: Frauen erhalten mit
67 Jahren über ein Viertel weniger gesetzliche Rente vom Staat als ihre
männlichen Kollegen. Pro Monat sind das  140 Euro Unterschied, verursacht vor allem
durch ein enormes geschlechtsspezifisches Lohngefälle bei älteren Frauen. „Der
wahrscheinlichste Grund für diese Entwicklung ist, dass viele Paare in den
Dreißigern eine Familie gründen und Frauen häufiger als Männer nach der Geburt
eines Kindes ihre Arbeitszeiten reduzieren“, sagt die Studien-Co-Autorin Alexandra
Niessen-Ruenzi von der Universität Mannheim. Um diese „Gender Pension Gap“ zu schließen,
müsste eine 40-jährige Frau bei einer erwarteten Rendite von drei Prozent und
einer jährlichen Inflationsrate von 1,5 Prozent 77 Euro jeden Monat zusätzlich privat
zurücklegen, bei einer erwarteten Rendite von fünf Prozent wären es 57 Euro pro
Monat. Auch hier ist also offensiveres Sparen gefragt. 

Betrieb von Rückversicherungsgeschäft seitens Rückversicherern aus den USA mit einem Erst- und Rückversicherungsunternehmen in der EU

Die EU und die USA haben ein Abkommen abgeschlossen, das u.a. den Betrieb von Rückversicherungsgeschäft seitens Rückversicherern aus den USA mit einem Erst- und Rückversicherungsunternehmen in der EU ermöglicht, ohne dass eine Niederlassung in dem jeweiligen EU-Mitgliedsstaat erforderlich ist („Bilaterales Abkommen zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten von Amerika über Aufsichtsmaẞnahmen für die Versicherung und die Rückversicherung“, im Folgenden Abkommen). Dies ist jedoch nur dann möglich, wenn die in dem Abkommen genannten Voraussetzungen durch den Rückversicherer aus den USA erfüllt werden.

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Blockchain und KI – Chance oder Risiko in der Geldanlage?

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Derzeit bestimmen Megatrends die Anlagewelt. Neben dem Klimawandel und Nachhaltigkeit spielt auch die Digitalisierung eine immer wichtigere Rolle. Zwei große Treiber der Entwicklung sind Künstliche Intelligenz und die Blockchain-Technologie – Finanzberater sollten diese nicht außen vorlassen.

Die Digitalisierung vereinfacht den
Alltag, ermöglicht neue Produkte und beeinflusst Finanzberater in ihrer Arbeit.
Dass die Bedeutung technischer Entwicklungen auf die Finanzwelt wächst, hat nun
auch die Bundesregierung erkannt und am Mittwoch ein Strategiepapier mit 44
Maßnahmen verabschiedet, um Blockchain auch in Deutschland zu fördern. In dem
Papier heißt es: „Die Bundesregierung will das deutsche Recht für elektronische
Wertpapiere öffnen.“ Außerdem will sie noch in diesem Jahr einen Gesetzentwurf
veröffentlichen, der digitale Schuldverschreibungen mittels Blockchain erlaubt.
Auch digitale Aktien und Investmentfondsanteile sollen folgen. Bisher war der
Vertrieb von Fondsanteilen via Blockchain nicht per Gesetz zugelassen. Der
Vorteil der neuen Technologie: Alle An- und Verkäufe werden künftig dezentral
auf verschiedenen Rechnern gespeichert. Das zentrale Register hat damit ausgedient.
Bisher wurden alle Dokumente in den Tresoren der Deutsche-Börse-Tochter
Clearstream gelagert.

Im Gegensatz zum papierlosen
Wertpapier handelt, erteilt die Bundesregierung Stablecoins, wie die
Facebook-Währung Libra, eine klare Abfuhr. Im Strategiepapier heißt es dazu: „Die
Bundesregierung wird sich auf europäischer und internationaler Ebene dafür
einsetzen, dass Stablecoins keine Alternative zu staatlichen Währungen werden.“

Anleger sind beim Thema Künstliche Intelligenz vorsichtig

Die verabschiedete Strategie der
Bundesregierung gibt mit ihren 44 Eckpunkten erstmals einen Ausblick auf die
weitere Entwicklung der digitalen Geldanlage und bietet Finanzberatern so ein
Stück Planungssicherheit. Auch Hartmut Giesen, zuständig für die Digitalsparte
der Sutor Bank, begrüßt das Vorhaben der Bundesregierung: „Die
Blockchain-Strategie der Bundesregierung ist unabhängig vom jeweiligen Wert der
44 Einzelmaßnahmen ein wichtiges Zeichen, dass man Deutschland als einen
führenden Krypto-Technologie-Standort etablieren möchte.“ Aus seiner Sicht hat
das Thema eine noch viel größere Bedeutung in der Finanzwelt: „Die vielen
Einzelmaßnahmen wirken zwar wie ein Aktivitäten-Bauchladen, es zeigt aber auch,
dass die Blockchain nicht nur ein Finanzthema ist, sondern dass wir auf dem Weg
in eine tokenisierte Ökonomie sind.“

Der Vorstoß der Regierung ist laut
Giesen ein positives Zeichen, dass die Blockchain-Technologie in Deutschland
Fuß fassen kann. „Hier möchte man offenbar vieles besser machen, was man vielleicht
beim Thema Künstliche Intelligenz verschlafen hat.“ Vielleicht auch deswegen
nimmt Künstliche Intelligenz (KI) bei deutschen Anlegern derzeit keinen hohen
Stellenwert ein, wie eine Umfrage der Bank of New York Mellon (BNY Mellon) zeigt.
Dort gab die Hälfte der befragten Anleger an, dass zum Beispiel der Trend der
Künstlichen Intelligenzen (KI) ebenso ein Risiko wie auch eine Chance sei. Ein
Drittel der Befragten lehnt KI komplett ab und sieht darin nur Risiken für die
Geldanlage. Die Technologiebirgt den Befragten zufolge einige anlagespezifische
Herausforderungen. Ein Problem seien zum Beispiel immaterielle Vermögenswerte.
Denn die materiellen Werte sind in einem Tech-Unternehmen nicht alles. Viel
wichtiger sind in vielen Fällen das Wissen und die entwickelten Technologien.
Solche Werte lassen sich aber nicht einfach in Geld übersetzen, was die
Bewertung der Unternehmen für Finanzberater schwer macht. Es gilt somit
weiterhin, Chancen und Risiken gegenseitig abzuwägen.