Milliarden-Investments in offene Immobilienfonds

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Der Branchenverband BVI meldete für die deutsche Fondsindustrie im ersten Halbjahr einen Zufluss von 6,1 Milliarden Euro in diese Kategorie und damit so viel wie bei keiner anderen Fondsart.

In Zeiten, in denen sichere Anleihen negative Renditen erwirtschaften, flüchten Anleger in offene Immobilienfonds. Die Zahlen des BVI zu den Zuflüssen im ersten Halbjahr zeigen die enorme Beliebtheit.

Totgeglaubte
leben länger

Nach der Schließung und zwangsweisen Liquidierung offener Immobilienfonds, die
teilweise zu deutlichen Verlusten bei Investoren führten, schien die
Anlageklasse tot. Doch weit gefehlt. Vor sechs Jahren sorgten gesetzliche
Regulierungen für neues Vertrauen. Aktuell fließen wieder massenhaft Gelder in
offene Immobilienfonds. Anbieter stehen vor der Herausforderung, bei
gestiegenen Immobilienpreisen nicht zu teuer zu investieren. Teilweise gibt es
Beschränkungen für die Annahme neuer Anlagegelder. Der Branchenverband BVI
meldete für die deutsche Fondsindustrie im ersten Halbjahr einen Zufluss von
6,1 Milliarden Euro in diese Kategorie und damit so viel wie bei keiner anderen
Fondsart. Damit lagen die netto zugeflossenen Gelder mehr als doppelt so hoch
als im Vergleichszeitraum des Vorjahres (2,8 Milliarden Euro).

Flucht aus Renten

Bei den Anleihen-Fonds setzte sich im ersten Halbjahr 2019 die schwache Tendenz
des Vorjahres fort. Insgesamt wurden in den ersten sechs Monaten zwei
Milliarden Euro abgezogen. Die aktuelle Landschaft aus Niedrig-
und Negativzinsen macht Anleihen-Investments unattraktiv. Die großen
Notenbanken sind weiter auf Zinssenkungskurs ohne absehbares Ende. Konjunkturelle
Risiken durch die Ausweitung des Handelsstreits zwischen China und USA sowie die
Folgen eines möglicherweise ungeordneten Brexits machen Zinserhöhungen
unwahrscheinlich. Auch für Deutschland sieht es konjunkturell eher düster aus. Der
ZEW-Index, der die konjunkturellen Erwartungen der Finanzexperten misst, gab im
August um 19,6 Punkte auf -44,1 Punkte ab. Erwartet wurde ein Rückgang auf
-28,5 Punkte.

Geringes Interesse

Nur leichte Zuflüsse im ersten Halbjahr gab es nach den BVI-Zahlen mit 0,7
Milliarden Euro bei Aktienfonds, noch etwas niedriger lagen sie bei Mischfonds
mit 0,3 Milliarden Euro. Viele Fonds dieser Kategorie nutzen auf der defensiven
Seiten Rentenpapiere. Für diese gemischten Mandate werden die Zeiten rauer. Die
Performance-Erfolge vergangener Jahre als sie von Kursgewinnen bei Aktien und
Renten profitieren konnten bleiben bei defensiv ausgerichteten Produkten
zunehmend aus. In allen Kategorien flossen der deutschen Fondswirtschaft im ersten
Halbjahr insgesamt 41,9 Milliarden Euro zu.

David gegen Goliath

Zu den Top-Geldeinsammlern des ersten Halbjahres 2019 gehört die
Vermögensverwaltung Flossbach von Storch aus Köln. Insgesamt flossen 2,3
Milliarden in die offenen Publikumsfonds dieses Anbieters. Damit verwiesen die
Kölner Asset Manager die DWS, Allianz Global Investors und Deka auf die
hinteren Plätze. Der Flaggschiff-Fonds aus dem Hause Flossbach von Storch, der
FvS Multiple Opportunities, bringt aktuell ein Volumen von knapp 15 Milliarden
Euro auf die Waage. Im laufenden Jahr hat der Fonds bereits einen Ertrag von 13
Prozent erzielt und sich damit im Vergleich mit der Kategorie „Flexible
Mischfonds“ überdurchschnittlich entwickelt.

Blick auf Index-Fonds

Beim Blick auf die aktuellen Zahlen zu den globalen Zu und Abflüssen bei ETFs
zeigt sich, dass Index-Fonds auf Aktien beliebter geworden sind als Bond-ETFs.
Nach Zahlen des ETF-Anbieters Amundi sind im Juli erstmals in diesem Jahr
Aktien-Produkte wieder gefragter gewesen als Anleihen-ETFs. Insgesamt wurden im
Juli 28 Milliarden Euro in Aktien-ETFs investiert, ein besonders hoher Teil
davon, nämlich 20,6 Milliarden Euro, flossen in Indexfonds, die in US-Aktien
investieren. Anleihe-Indexfonds kamen auf Neuinvestitionen in Höhe von 16,8 Milliarden
Euro. Gefragter als ETFs auf Staatsanleihen (Zuflüsse im Juli: 4,6 Milliarden
Euro) waren solche auf Corporate Bonds (6,6 Milliarden Euro).

Laut Studie: Die besten Stiftungsfonds

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Die aktuelle, vor kurzem erschienene Studie zeigt, welche Fonds sich im vergangenen Jahr in einem extrem schwierigen Kapitalmarktumfeld gut behaupten konnten – und welchen Fonds dies weniger gelang.

Stiftungsfonds hatten im vergangenen Jahr mit niedrigen Anleiherenditen und hohen Aktienkursschwankungen zu kämpfen. Eine Studie von FondsConsult zeigt, welche Fonds damit am besten umgehen konnten.

Stiftungsfonds haben besondere Aufgaben. Zwar ist der Begriff „Stiftungsfonds“ nicht allgemeingültig definiert. Und die Fonds müssen sich nicht an standardisierte Vorgaben zum Investmentansatz oder Anlagestil halten. Doch die Stiftungen, die in solche Fonds investieren, haben sehr konkrete Anlagebedürfnisse: Sie müssen bei ihren Investitionsentscheidungen immer einen Zielkonflikt berücksichtigen. Einerseits sollen die Investitionen hohe ordentliche Erträge erwirtschaften, gleichzeitig darf das investierte Kapital keinen zu hohen Risiken ausgesetzt sein.

In Zeiten dauerhaft niedriger Zinsen wiegt dieser Zielkonflikt besonders schwer. Wie wichtig es für Stiftungen ist, ein defensives und flexibles Anlageprodukt zu finden, das auch bei extrem schwankenden Kursen an den Kapitalmärkten Risiko und Ertrag in einem für Stiftungen akzeptablen Verhältnis hält, wurde im vergangenen Jahr deutlich.

Für Stiftungen sind objektive und analytisch scharfe Entscheidungshilfen bei der Suche nach passenden Stiftungsfonds deshalb enorm wichtig. Dazu zählt auch die jährlich erscheinende Stiftungsfonds-Studie der Münchner Beratungsgesellschaft FondsConsult Research. Die aktuelle, vor kurzem erschienene Studie zeigt, welche Fonds sich im vergangenen Jahr in einem extrem schwierigen Kapitalmarktumfeld gut behaupten konnten – und welchen Fonds dies weniger gelang.

Fünf Stiftungsfonds mit der Note „sehr gut“

Bei den untersuchten Fonds handelt es sich überwiegend um Mischfonds mit defensivem Charakter. In die Bewertung der Fonds flossen qualitative Kriterien wie Fondsmanagement, KVG, Anlagegrundsätze inklusive Portfolio sowie Risikomanagement, Ausschüttungsrendite und Kosten ein. In der quantitativen Analyse wurden Return, Sharpe Ratio, Volatilität und maximaler Verlust analysiert und so das jeweilige Risiko-Rendite-Verhältnis bewertet. In der abschließenden Gesamtbewertung wurden die Ergebnisse der qualitativen und quantitativen Analyse zusammengeführt. 

Das Ergebnis: Trotz des schwierigen Marktumfelds schnitten in der Betrachtung für das Jahr 2018 fünf Fonds mit der Note „sehr gut“ ab. Die besten Gesamtnoten erreichten der BKC Treuhand Portfolio, der FvS Stiftung, der DWS Stiftungsfonds, der Landert Stiftungsfonds sowie der Stiftungsfonds Spiekermann & Co. – wobei eine einfache Ranking-Tabelle nur sehr verkürzt die Besonderheiten der einzelnen Fonds wiedergeben kann. 

In den Analysen der einzelnen Fonds in der mehr als 80 Seiten umfassenden Studie wird das deutlich: Die untersuchten Stiftungsfonds unterscheiden sich teilweise erheblich mit Blick auf die Erfüllung der Anlagebedürfnisse einer Stiftung. In ihren Anlagegrundsätzen bieten die Fonds zwar wie gehabt überwiegend defensive Strategien an. Doch es gibt immer mehr Produkte, die erkennbar weniger Restriktionen bei der Asset Allokation unterliegen und dadurch ein eher dynamisches Risikoprofil aufweisen. Auch bei den Kosten gibt es große Unterschiede. In den kommenden Wochen wird FundResearch exklusiv einzelne Analyse-Schwerpunkte der Studie genauer beleuchten und dabei relevante Stiftungsfonds im Detail vorstellen. 

Europäische Banken in Gefahr durch Basel III

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Basel III ist seit Jahren ein Politikum. Der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht hat vor neun Jahren vor dem Hintergrund der Finanzmarktkrise die Verschärfung der Eigenkapitalvorgaben für Banken beschlossen.

Die Bankenaufsichtsbehörde EBA hat untersucht, wie sich die Basel III-Reformen auswirken werden. Der Studie zufolge fehlt es den europäischen Banken massiv an Kapital.

Vor einer Woche hat die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) die vorläufigen Ergebnisse ihrer Auswirkungsstudie zur finalen Fassung der Reform von Basel III veröffentlicht. Nach und nach entfaltet das Papier seine Wirkung. Die Schlüsse, die die europäischen Banken daraus ziehen, sind nicht gerade ermutigend.

Vorgeschichte: Kampf um die Bewertung von Risiko

Basel III ist seit Jahren ein Politikum. Der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht hat vor neun Jahren vor dem Hintergrund der Finanzmarktkrise die Verschärfung der Eigenkapitalvorgaben für Banken beschlossen. Die Diskussionen um die Maßnahmen  begannen jedoch sofort. Schnell war klar: Das Regelwerk sollte nochmal überarbeitet werden. Nach heftig geführter Kontroverse und zum Teil umstrittenen Kompromissen veröffentlichte der Baseler Ausschuss das finale Basel-III-Regelwerk im Dezember 2017.

Ein Streitpunkt blieb trotz offizieller Einigung die Änderung der Vorgaben für die Berechnung der regulatorischen Risikoaktiva (RWA). Die Banken werden darin verpflichtet, Risiken mit Methoden zu bewerten, die sich sehr nah an vorgegebenen Standard-Modellen orientieren. Die Anwendung bankinterner Modelle wird in der Neufassung von Basel III stark eingeschränkt. Ziel dieser Maßnahme ist es, eine bessere Vergleichbarkeit der Institute zu ermöglichen. Gleichzeitig ist diese Regelung eine wichtige Stellschraube für den internationalen Wettbewerb. Letztlich geht es darum, wie viel Eigenkapital eine Bank aufweisen muss, um ihr Geschäft betreiben zu können. Dazu gehört eben die Frage, wie weit Institute in ihren internen Modellen ihre Bilanzrisiken herunterrechnen dürfen. Vereinfacht lautet die Formel: Je niedriger der Risikoanteil, desto weniger Eigenkapital ist erforderlich. Und desto mehr finanziellen Spielraum hat die jeweilige Bank.

Den Streit um den nach diesen Modellen errechneten Kapitalbedarf, den sogenannten „Output Floor“, gewannen letztlich die USA. Die Berechnung der vereinbarten 72,5 Prozent entspricht weitestgehend den US-Standard-Modellen. Seit der Verabschiedung der Reformen kämpfen die europäischen Banken deshalb mit dem Gefühl, einen strategischen Nachteil gegenüber US-Banken zu haben.

Noch sind nicht alle Änderungen des Regelwerks in nationales Recht umgesetzt. Bis zum Jahr 2022 haben die G20-Länder dafür noch Zeit. Für die Einführung des Output-Floors gilt sogar eine Übergangsfrist bis 2027. 

Die deutschen Banken sind alarmiert

In Brüssel sind die Hilferufe der europäischen Finanzbranche nicht ungehört geblieben. Um die Folgen der Basel III-Reform einschätzen zu können, gab die Europäische Kommission im Mai 2018 eine Studie zu den quantitativen Auswirkungen bei der EBA in Auftrag. Die europäische Bankenaufsichtsbehörde veröffentlichte im Juli 2019 ein erstes Eckpunkte-Papier. Seit 5. August ist nun ein umfassenderer Bericht öffentlich verfügbar.

Die Ergebnisse schrecken die Banken wie erwartet auf. So warnt die Deutsche Kreditwirtschaft (DK) vor erheblichen negativen Auswirkungen, falls die neuen Baseler Eigenkapitalvorschriften tatsächlich in europäisches Recht umgesetzt werden. Vor allem eine Zahl sorgt für Unbehagen: Laut EBA haben europäische Banken einen zusätzlichen Kapitalbedarf von 135 Milliarden Euro. 

„Tatsächlich dürfte der zusätzliche Kapitalbedarf noch deutlich höher liegen“, sagt Christian Ossig, Hauptgeschäftsführer des Bankenverbandes. Denn bislang habe die Studie weder alle aufsichtsrelevanten Komponenten noch die zusätzlichen Kapitalempfehlungen berücksichtigt. Daher werde die Kreditwirtschaft in naher Zukunft noch wesentlich größere Summen auf den internationalen Kapitalmärkten zusammentragen müssen, um die Kapitalanforderungen erfüllen zu können. Die von der EBA vorgeschlagene Umsetzung der Baseler Reform gefährde somit die Wettbewerbsfähigkeit und den Wohlstand Europas, so Ossig. 

Anders als bislang dargestellt, treffe die Reform zudem keineswegs nur die Großbanken, warnt der Bankenverband in einer öffentlichen Stellungnahme. Alle Kreditinstitute seien betroffen, unabhängig von ihrer Größe. In diesem Zusammenhang dürfe außerdem nicht unterschlagen werden, dass die Institute nicht nur in Form von höheren Kapitalanforderungen belastet werden. Die neuen Vorgaben müssten schließlich auch implementiert und fortlaufend angewendet werden – was für kleine und mittelständische Kreditinstitute eine überproportional hohe Belastung bedeute. „Im europäischen Vergleich fallen die Auswirkungen für die deutschen Banken und Sparkassen so noch einmal höher aus“, stellt Christian Ossig fest.

Kollateralschaden für den Mittelstand

Nach Meinung des Bankenverbandes wird die Reform sich nicht nur negativ auf die Finanzierung von Unternehmen auswirken, sondern auch auf die Immobilienmärkte Europas. Der Grund: Die Immobilienfinanzierung werde durch die Reformen teilweise erheblich verteuert. „Zudem wird es für kleine und mittelständische Unternehmen schwerer, eine gute Finanzierung zu erhalten. Denn hier schlägt die EBA unter anderem vor, den sogenannten KMU-Faktor zu streichen, mit dem bislang die besondere Bedeutung des europäischen Mittelstands berücksichtigt wurde“, so der Verband. 

Aufruf zur Korrektur der Reform

Sollte die Basel III-Reform wie beschlossen umgesetzt werden, sieht der Bankenverband die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Kreditwirtschaft in Gefahr. „Es kann nicht sein, dass durch die Umsetzung von Basel III noch einmal zusätzliche Belastungen auf die europäischen Kreditinstitute zukommen, sei es durch einen signifikanten zusätzlichen Kapitalbedarf oder – gerade für kleine und mittlere Institute – durch überproportionale administrative Belastungen. Die europäischen Finanzminister hatten vollkommen zurecht 2016 beschlossen, dies auszuschließen und die europäischen Besonderheiten zu berücksichtigen. Diese Linie sollte nun auch beibehalten werden“, sagt Christian Ossig.

Fazit: Der beschlossene Kompromiss zur Basel III-Reform war nie unumstritten. Die Studie der EBA hat den Kritikern nun neue Nahrung verschafft. Vielleicht ist nach der Reform ja schon wieder vor der Reform.

Harter Brexit wird wahrscheinlicher

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Berenberg sieht die Wahrscheinlichkeit eines Brexit mit und ohne Vertrag am 31. Oktober bei jeweils 30 Prozent. Mit 40 Prozent ist aus Sicht der Bank eine Verlängerung der Frist über den 31. Oktober hinaus am wahrscheinlichsten.

Vergangenen Freitag meldete Großbritannien einen mehrheitlich unerwarteten Rückgang des BIP. Die wirtschaftlichen Risiken im Land nehmen zu, ein Brexit ohne Vertrag wird wahrscheinlicher.

Wirtschaft auf Schrumpfkurs

Der Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im Vereinigten Königreich um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal sorgte für Überraschung. Im Schnitt hatten
Volkswirte nur eine Stagnation erwartet.

Nach Auffassung von Ethenea liegt eine der wesentlichen Ursachen im Brexit.
„Der Schaden für die britische Wirtschaft, den das Brexit-Referendum und das
folgende politische Chaos ausgelöst haben, ist bereits jetzt immens und
zumindest teilweise irreversibel“, sagt Volker Schmidt, Senior Portfolio
Manager bei Ethenea. „Im ersten Quartal 2019 ist das BIP zwar um 0,5 Prozent
gewachsen, dieses unerwartet hohe Wirtschaftswachstum ist aber einzig auf eine
erhöhte Lagerhaltung der Unternehmen zurückzuführen.“ Die Unternehmen hätten
vor dem Hintergrund des ursprünglichen Brexit-Termins am 31. März vorsorglich
die Lagerbestände deutlich erhöht und dadurch der Wirtschaft einen einmaligen
Schub gegeben.

Unsicherheit dominiert

Neben dem Rückgang des BIP seien aus Sicht von Ethenea weitere negative
Faktoren in der Wirtschaft bemerkbar. „Die Immobilienpreise fallen deutlich,
Einzelhandelsunternehmen kollabieren, ausländische Arbeitskräfte haben das Land
bereits verlassen, und die Industrie hat ihre Investitionen längst reduziert“,
so Schmidt.

Da die künftigen Rahmenbedingungen unklar seien, würden die
Unternehmen abwarten und nicht in die Zukunft investieren. Besonders betroffen
sei die Autoindustrie. Ethenea verweist auf die Zahlen der Gesellschaft der britischen
Autoproduzenten und -händler. Im ersten Halbjahr 2019 lagen die ausländischen
Investitionen im Sektor bei nur noch 90 Millionen Pfund. Zum Vergleich: In den
ersten sechs Monaten des Jahres 2017 hat das Investitionsvolumen noch 647
Millionen Pfund betragen.

Globale Risiken

Holger Schmieding, Chefvolkswirt bei derBerenberg Bank, macht zusätzliche
globale Faktoren aus, die dem Land zusetzen: „Da 30 Prozent des britischen
Bruttoinlandsprodukts aus dem Export stammen, treffen Unternehmen ihre
Investment-Entscheidungen mit einem Blick auf die globale Nachfrage. Zunehmende
Unsicherheiten, die mit einer Wachstums-Verlangsamung in China und den
Handelsstreitigkeiten zwischen China und den USA verbunden sind, verstärken die
Sorge um die künftige Geschäftsentwicklung.“

Aus Sicht Schmiedings kämpft der
neue Premierminister Boris Johnson an zwei Fronten, nämlich mit der EU und mit den
gemäßigten Kräften in seiner eigenen Partei. Der Streit könnte nach Rückkehr
des britischen Parlaments aus der Sommerpause am 3. September an Schärfe
zunehmen. Berenberg sieht die Wahrscheinlichkeit eines Brexit mit und ohne Vertrag
am 31. Oktober bei jeweils 30 Prozent. Mit 40 Prozent ist aus Sicht der Bank eine
Verlängerung der Frist über den 31. Oktober hinaus am wahrscheinlichsten. In
diesem Fall würde die Unsicherheit und die Stagnation bei den Investitionen
weiter andauern.

Politischer Kurswechsel?

Das Risiko eines No Deal-Brexit durch die Ernennung des neuen Premierministers Johnson
sieht Stephen Bell, Chefökonom bei BMO Global Asset Management, bei deutlich
über 50 Prozent. In diesem Fall würde das britische Pfund weiter an Wert
verlieren. Besonders stark würden Unternehmen mit heimischem Fokus betroffen.
Allerdings könnt ein schwaches Pfund die meisten Konzerne des britischen
Leitindex FTSE 100 beflügeln, da die Erträge zum großen Teil aus Übersee
stammen.

Bell sieht die Möglichkeit einer politischen Kursänderung nach dem Brexit-Datum:
„Nach dem 31. Oktober liegt die Wahrscheinlichkeit, dass eine
Minderheitsregierung der Labour-Partei eingesetzt wird, bei 40 Prozent. Die
Labour-Partei wird unter anderem von liberalen Demokraten und schottischen
Nationalisten getragen und würde sich deshalb für die Durchführung eines
zweiten Brexit-Referendums entscheiden.“

Im Falle eines No-Deal Brexits geht
Bell von einer Lockerung der Geldpolitik durch die Bank of England aus. Das
würde aus seiner Sicht den Druck auf britische Staatsanleihen verringern.
Trotzdem müssten Anleger mit einer Abstufung des Ratings von AA auf AA-
rechnen. Insgesamt hält Bell die Auswirkungen auf den Anleihenmarkt in
Großbritannien aber für gering.

Trump macht weiter Druck

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Jüngstes Beispiel ist die US-Zollverschärfung gegen chinesische Waren. Die Vergeltung aus China kam prompt in Gestalt einer Abwertung des Yuan.

FundResearch blickt auf die letzte Woche zurück und gibt einen Ausblick auf kommende Ereignisse. Diesmal im Fokus: Die Abwertung des chinesischen Yuan.

Rückblick auf die vergangene Woche

Donald Trump bleibt auf Kurs. Das bedeutet in seinem Fall: Er bleibt im Wahlkampfmodus, den er seit seiner Nominierung als Kandidat für das Präsidentenamt vor fast genau drei Jahren niemals verlassen hat. Kollateralschäden seiner Äußerungen auf Twitter sind ihm gleichgültig. Zuweilen hat man auch den Eindruck, dass er sich der Tragweite seiner Handlungen gar nicht bewusst ist.

Jüngstes Beispiel ist die US-Zollverschärfung gegen chinesische Waren. Die Vergeltung aus China kam prompt in Gestalt einer Abwertung des Yuan. China kann mit diesem Schachzug die zollbedingte Verteuerung chinesischer Exportgüter zum Teil abfangen.

Donald Trump fühlt sich deshalb bestätigt, mehr Druck auf die US-Notenbank ausüben zu müssen: Er drängt die Fed zu einer deutlicheren Lockerung ihrer Zinspolitik. Die angebliche Währungsmanipulation Chinas kommt ihm da gerade recht. Und so sagt Trump: „Unser Problem ist nicht China. Unser Problem ist, dass die Federal Reserve zu stolz ist, um ihren Fehler einzugestehen, zu schnell gehandelt und zu stark gestrafft zu haben“. Zitat Ende. 

Trump kann zufrieden sein. China bleibt ihm als Feindbild im Wahlkampf erhalten, und die Fed kann eigentlich gar nicht mehr anders, als seinem Ansinnen nach freizügigerer Geldpolitik nachzugeben. Der Aktienmarkt und die Anleger werden es ihm danken. Und Wahlkampfgeschenke durch die US-Regierung lassen sich auch noch leichter finanzieren.

Wie gesagt: Der Kollateralschaden ist Trump egal. In diesem Fall ist es eine Ausweitung der Kampfzone. Chinas Währungsschnitt ist nicht nur eine gezielte Reaktion im Handelskrieg mit den USA, sondern wirkt auf den gesamten Welthandel. Gegenüber dem Euro verlor der Yuan zuletzt mehr an Wert als gegenüber dem US-Dollar. Aus dem US-chinesischen Handelskrieg ist ein multilateraler Währungskrieg geworden. In der vergangenen Woche haben fünf Notenbanken ihre Leitzinsen gesenkt. Die EZB hat dieses Option leider nicht mehr, wird wohl aber bald mit anderen Maßnahmen folgen.

Die gute Nachricht lautet: Den Kampf um die schwächste Währung wird letztlich niemand gewinnen. Immerhin profitieren die Aktienmärkte langfristig davon. Denn wenn Anleihen aufgrund des Niedrigzinsumfelds noch unattraktiver werden, dürfen sich Aktionäre im Gegenzug freuen. Und natürlich Donald Trump. Steigende Aktienkurse sehen im Wahlkampf natürlich immer gut aus. Und nur darauf kommt es dem US-Präsidenten wohl letztlich an.

Ausblick auf die wichtigsten Termine in dieser Woche

Am Dienstag veröffentlicht das Statistische Bundesamt den Verbraucherpreisindex für Deutschland. Der CPI (Consumer Price Index), der an diesem Tag auch für die anderen EU-Länder veröffentlicht wird, misst die Preisbewegungen für einen festgelegten Warenkorb von Gütern und Dienstleistungen. Anhand des Index lässt sich zum einen die Entwicklung der Inflation aber auch die Stimmung der Verbraucher ablesen. Noch sind die Deutschen konsumfreudig. Das hilft über die aktuelle Schwäche der Exportwirtschaft etwas hinweg.

Am Mittwoch wird es tatsächlich spannend. An diesem Tag werden das Quartals-BIP und die Jahreshochrechnung für alle europäischen Länder veröffentlicht. Noch bleibt Deutschland mit einem erwarteten BIP von 0,6 bis 0,7 Prozent für dieses Jahr im positiven Bereich. Am Donnerstag werden diese Erwartungen vielleicht bestätigt – oder auch nicht.

Am Donnerstag ist großer Statistik-Tag in den USA: Es gibt Zahlen für den Arbeitsmarkt, die Lohnstückkosten, die Einzelhandelsumsätze, die Kapazitätsauslastung der Industrie – und als Schmankerl obendrauf den NAHB Immobilienmarktindex. 

Der Freitag ist im Vergleich zum Donnerstag eher ruhig. Die US-Statistiken zu Baugenehmigungen und Baubeginnen runden den Blick auf den US-Immobilienmarkt ab. Danach geht es entspannt ins Wochenende. 

ESG-Investments: Das „G“ hat Priorität

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Es gibt glücklicherweise Börsenindizes, anhand deren Entwicklung sich ablesen lässt, welchen Einfluss die Berücksichtigung von ESG-Faktoren haben kann.

Lohnt es sich, in nachhaltige Anlagen zu investieren? Oder kostet es Rendite? Die Frage muss offensichtlich anders gestellt werden: Welches sind die entscheidenden ESG-Faktoren?

Anleger, die nachhaltig investieren wollen und sich darüber informieren, werden im Internet schnell fündig. Allerdings stoßen sie dabei auf drei Narrative, die gleichermaßen plausibel klingen und jeweils auch wissenschaftlich untermauert sind: Die Renditen von ESG-Investments (ESG steht für „environmental, social and governance“) böten im Vergleich zu herkömmlichen Investments geringere Renditen, höhere Renditen – oder die Berücksichtigung von ESG-Kriterien hätte gar keinen nachweisbaren Einfluss auf die Rendite.

Der Blick in die Praxis hilft

Das Problem ist tatsächlich: Die Finanzmarktforschung hat bisher keine allgemein gültige, unanfechtbare Aussage zu sogenannten ESG-Investments geliefert. Allerdings braucht es nicht unbedingt theoretische oder empirische Abhandlungen zu nachhaltigen Investments. Es gibt glücklicherweise Börsenindizes, anhand deren Entwicklung sich ablesen lässt, welchen Einfluss die Berücksichtigung von ESG-Faktoren haben kann. Dazu zählen etwa ESG-Indizes von Anbietern wie MSCI oder FTSE. Insbesondere MSCI punktet hier mit einem umfassenden Angebot an ESG-Indizes.

Im Performance-Vergleich dieser ESG-Indizes mit anderen klassischen Indizes stellt sich schnell heraus: In den meisten Fällen gibt es kaum Unterschiede. Als Beispiel sei an dieser Stelle der ACWI-ESG-Universal-Index von MSCI genannt. Die annualisierte Performance seit 2009 beträgt 8,54%, die Performance des klassischen Vergleichsindex liegt bei 8,40%.

Das „G“ zählt doppelt

Was in solch einem Performancetest komplett untergeht, ist die Frage nach den Faktoren, die dafür sorgen, dass ESG-Investments eine nahezu identische Wertentwicklung aufweisen wie „normale“ Indizes. Denn nachhaltig zu investieren bedeutet schließlich, bewusst auf Investmentchancen zu verzichten. Und da hilft wiederum ein Blick auf einen ganz speziellen Index, der zeigt, dass vor allem der Faktor Governance von enormer Bedeutung ist: Der World-Governance-Quality-Index von MSCI schlägt seinen Vergleichsindex, den MSCI World, nämlich um Längen.

Die Performance beträgt beim Governance-Index seit 2009 annualisiert 12,07%, beim MSCI World 9,69%. Noch gibt es ausgerechnet für diesen renditestarken ESG-Index kein Produkt für Privatanleger. Doch der Performancevergleich kann trotzdem bei der Gewichtung von ESG-Investments im Portfolio helfen: Fonds, die bei der Titelauswahl besonderen Wert auf das „G“ legen, können sich damit offensichtlich einen Renditevorteil verschaffen.

Auf die Wünsche junger Kunden eingehen

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Mit intelligenten Sprachassistenten und digitalen Anlageberatern, sogenannten Robo Advisors, versuchen Banken und Berater die jugendliche Zielgruppe für sich zu begeistern.

Junge Kunden distanzieren sich zunehmend von Banken, zeigt eine Studie. Sie fühlen sich missverstanden und gegängelt. Besser ist es, die junge Zielgruppe mit digitalen Angeboten an sich zu binden. Welche Strategien für Berater wirklich wirken.

Zwischen Banken und ihren jungen
Kunden knirscht es gewaltig. Gerade die so wichtige Zielgruppe der 16- bis
24-Jährigen stellt den Geldinstituten ein miserables Zeugnis aus: Mehr als 40
Prozent der jungen Menschen ist mit dem Service ihrer Hausbank unzufrieden,
zeigt eine Befragung im Auftrag der Unternehmensberatung Eurogroup Consulting (EGC) unter 1.000 jungen Bankkunden. Darin gab jeder Zweite zu Protokoll, ein
neutrales, distanziertes oder misstrauisches Verhältnis zu seiner Bank zu
haben. „Insgesamt ist die Unzufriedenheit der jungen Kunden hoch“, sagt Michael
Matt, Partner bei EGC. Steuern die Banken nicht gegen, gefährden sie ihre
Zukunft, ist der Berater überzeugt.

Das haben mittlerweile auch viele
Institute erkannt. Mit intelligenten Sprachassistenten und digitalen
Anlageberatern, sogenannten Robo Advisors, versuchen sie die jugendliche
Zielgruppe für sich zu begeistern. Doch der Erfolg hält sich in Grenzen. Auch
die EGC-Befragung zeigt: Viele junge Menschen fragen diese Angebote nicht nach.
Rund 70 Prozent gaben zu Protokoll, die Sprachassistenten Alexa oder Siri nicht
für Überweisungen nutzen zu wollen. Grund: Die Mehrheit der Teilnehmer bringt auch
den Robo Advisors zu wenig Vertrauen entgegen, um sie bei Anlagefragen zu
konsultieren.

Mit digitalen Spielereien allein lässt
sich das Vertrauen der jungen Zielgruppe also nicht gewinnen. Dennoch ist der digitale
Ansatz im Kern nicht schlecht, weiß James Cross, Analyst beim US-Fondsanbieter
Franklin Templeton. „Es ist entscheidend, die Erwartungen des Kunden von morgen
zu verstehen“, sagt er. Im Prinzip würden sich die Millennials nur in einer
Sache von ihren Eltern unterscheiden: Sie sind mit dem Internet aufgewachsen.
„Die Gegenwärtigkeit und Geschwindigkeit mobiler Kommunikationsmittel verändert
die Art, wie Millennials mit Marken interagieren. Sie sind die erste
Generation, die nicht auf traditionellem Wege angesprochen werden kann“, sagt
Cross. Wenn Banken und Berater die junge Zielgruppe an sich binden möchten,
dann müssen sie ihnen also in die digitale Welt folgen – insofern ist das
wachsende internetbasierten Angeboten der richtigen Weg.

Franklin-Templeton-Experte Cross
warnt ausdrücklich davor, die junge Generation zu unterschätzen. Zwar ist das
Vermögen der Millennials meist überschaubar und damit auch die Verdienste der
Banken. Dennoch ist das Potential gewaltig: „Wenn sie die Millennials heute als
Kunden gewinnen, erhöhen sich ihre Chance, die jüngere Generation als Kunden zu
behalten, wenn sie später mehr Vermögen besitzen“, sagt Cross.

 

PRIIP-Flop: Basisinformationsblätter auf dem Prüfstand

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Verbraucherschützer fanden in zahlreichen BIBs in den Vorhersagen zur Rendite nicht nachvollziehbare und teils unlogische Renditeangaben.

Unverständlich, verwirrend, widersprüchlich: Das Urteil über die 2018 eingeführten Basisinformationsblätter für Finanzprodukte fällt vernichtend aus. Fatal auch: Sie werden kaum gelesen.

Basisinformationsblätter (kurz: BIB) sollten Anlegern Produkte leichter verständlich machen und ihnen bei Kaufentscheidungen helfen. Das jedenfalls war die Idee der Regulierer, die insbesondere den Verkauf sogenannter „Verpackter Investmentprodukte“ (packaged retail investment and insurance products, kurz: PRIIP) transparenter und verbraucherfreundlicher gestalten wollten. Doch die zu Beginn des vergangenen Jahres neu eingeführten BIBs kommen weder bei Beratern noch bei Anlegern gut an. Selbst Verbraucherschützer kritisieren die Infoblätter als nicht zielführend.

Wenig Akzeptanz bei Kunden und Beratern

Wie stark die BIBs den Anspruch eines besseren Anlegerschutzes verfehlen, zeigt nun eine aktuelle Umfrage des Fachmagazins Der Zertifikateberater (DZB). Von den beinahe 140 teilnehmenden Anlageberatern in Banken und Sparkassen geben nicht einmal zehn Prozent an, dass die Basisinformationsblätter für ihre Kunden verständlich seien. Lob bekommt das BIB nur bei 3,3 Prozent der Berater. Erschreckend: Beinahe 80 Prozent der Berater sagen, dass ihre Kunden die Dokumente inzwischen gar nicht mehr ansehen.

BaFin mit ernüchternder PRIIP-Bilanz

Die Umfrage des DZB bestätigt einen Trend, der sich schon bei einer Umfrage der BaFin Mitte des Jahres abzeichnete: Danach gaben mehr als die Hälfte der Befragten (53 Prozent), die nach dem 3. Januar 2018 eine Wertpapiertransaktion getätigt hatten, an, den Kostenausweis in den Informationsblättern nicht gelesen zu haben. Als Grund gaben die Befragten (64 Prozent) an, dass die Informationen zu umfangreich oder für sie nicht von Interesse (24 Prozent) gewesen seien.

PRIIP-Kritik der Verbraucherzentrale

Ob Aufsichtsbehörde, Finanzindustrie oder Verbraucherschützer: In ihrer Kritik sind sich die verschiedenen Interessengruppen in den meisten Punkten einig. Zu den von ihnen aufgezählten Mängeln zählen vor allem unverständliche Performance-Szenarien und verwirrende, zum Teil widersprüchliche Angaben zu den Kosten. In einer Untersuchung Ende vergangenen Jahres fasste zum Beispiel die Verbraucherschutzzentrale Baden-Württemberg die PRIIP-Schwächen prägnant zusammen:

So fanden die Verbraucherschützer in zahlreichen BIBs in den Vorhersagen zur Rendite nicht nachvollziehbare und teils unlogische Renditeangaben. Ein Basisinformationsblatt der DekaBank beispielsweise gab für das Stressszenario eines Bonus-Zertifikats eine negative Rendite an. Für ein pessimistisches Szenario desselben Zertifikats errechnete die Bank nach einem Jahr noch eine Rendite von 48 Prozent. Ein weiterer Kritikpunkt ist die mangelnde Vergleichbarkeit. Denn die Informationsblätter vieler Anbieter sind nicht einheitlich gestaltet. Zudem seien Zahlen und Leistungsdaten nicht konkret genug, monierten die Verbrauchschützer. Die Angabe von Spannen – etwa bei Kosten und Risikoklassen – böten keine ausreichende Orientierung.

Fazit: Es gibt noch viel zu tun.