Chinas und die Chancen der Transformation

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Chinas Wirtschaft – Innovationen sind nicht aufzuhalten

Bis 2020 will China seine gesteckten Ziele mit diversen Reformplänen
umgesetzt haben. Im Fokus stehen die engere Integration in die
Weltwirtschaft, Verbesserung der industriellen Produktivität und die
stärkere Ausrichtung der Wirtschaft auf den Binnenkonsum.

Auch
wenn aktuell die Marktstimmung eingetrübt ist, sind die
Onshore-Bewertungen sehr attraktiv. Nach historischen und
internationalen Maßstäben sind die KGVs von China-A-Aktien nicht teuer,
und somit bietet sich ein guter Einstiegszeitpunkt.

Am Wachstum Chinas partizipieren

Nach rund zwei Jahren mit starker
Performance haben die Aktienmärkte der Schwellenländer zu Beginn des
Jahres zum Teil deutlich nach unten korrigiert. Wir sind jedoch der
Auffassung, dass der langfristige Aufwärtszyklus der Schwellenländer
weiterhin besteht. Ereignisse in Ländern wie der Türkei oder
Argentinien, die eine hohe Auslandsverschuldung aufweisen, können zwar
die Märkte kurzfristig bewegen. Diese Märkte machen jedoch nur einen
kleinen Teil des Anlageuniversums der Schwellenländer-Aktien aus. Im
Gegensatz zu früheren vergleichbaren Situationen ist heute die
fundamentale Verfassung vieler Schwellenländer gut. So ist
beispielsweise die Nettoverschuldung in Fremdwährungen relativ tief. Was
hat dann die Kurseinbussen ausgelöst? Zu den wichtigsten Ursachen
gehören steigende US-Zinsen und eine dadurch höhere Attraktivität von
Anlagen in US-Dollar, was zu Portfolioumschichtungen geführt hat sowie
die Befürchtung von neuen Barrieren, welche den globalen Handel
einschränken könnten.

Veränderte Wirtschaftsstruktur

In den Emerging Markets hat sich im
Verlauf der letzten Jahre die Wirtschaftsstruktur deutlich verändert,
dies spiegelt die Zusammensetzung der Aktienindizes für diese Märkte
wider. Waren bis 2008 die Sektoren Rohstoffe und Energie dominierend,
sind es heute die Bereiche Konsum und Technologie, welche am stärksten
wachsen und dementsprechend in den Indizes ein bedeutendes Gewicht
haben. Dies gilt insbesondere für China als größtes Schwellenland. Die
chinesische Führung hat konkrete Ziele festgelegt, die nun umgesetzt
werden. Dazu gehören zum Beispiel die technologische Modernisierung, ein
dienstleistungs- und konsumgetriebenes Wachstum oder die Reform des
Finanzsektors. Chinas wirtschaftliche Bedeutung kommt in seinem Anteil
am globalen Anlageuniversum noch nicht angemessen zum Ausdruck. Viele
ausländische Investoren sind somit in China noch „unterinvestiert“ und
suchen nach Anlagemöglichkeiten, um die Chancen auf attraktive Renditen
wahrzunehmen.

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