Moventum: Marktkommentar USA

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Das Amt für Arbeitsmarktstatistiken bezifferte die Anzahl der neu geschaffenen Stellen (ex Landwirtschaft) im Juni auf 224.000.

Der ISM-Index für das verarbeitende
Gewerbe fiel dabei auf 51,7 und lag somit über den Konsenserwartungen, während
der Index für Dienstleistungen stärker um 1,8 Punkte auf 55,1 nachließ. Das Amt
für Arbeitsmarktstatistiken bezifferte die Anzahl der neu geschaffenen Stellen
(ex Landwirtschaft) im Juni auf 224.000, was deutlich über dem Marktkonsens
lag, und die Arbeitslosenquote auf 3,7 Prozent. Dabei lag der durchschnittliche
Stundenlohn um 3,1 Prozent über Vorjahresniveau.

US-Arbeitsmarkt läuft weiter rund

Marktrückblick

Die vergangene Woche war vor allem von
der Neubesetzung und Nominierung vieler Schlüsselpositionen in der EU geprägt.
Dabei wurde besonders die Nominierung von Ursula von der Leyen zur Präsidentin
der EU-Kommission stark debattiert. Abgesehen davon fand auch das jüngste
Treffen der OPEC Beachtung, bei welchem eine Beibehaltung der gedrosselten Erdöl-Fördermenge
beschlossen wurde.

In den USA wurden Zahlen zum
ISM-Einkaufsmanagerindex sowie zum Arbeitsmarkt für den Juni veröffentlicht.
Der ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe fiel dabei um 0,4 Punkte auf 51,7
und lag somit über den Konsenserwartungen, während der Index für
Dienstleistungen stärker um 1,8 Punkte auf 55,1 nachließ. Das Amt für
Arbeitsmarktstatistiken bezifferte die Anzahl der neu geschaffenen Stellen (ex
Landwirtschaft) im Juni auf 224.000, was deutlich über dem Marktkonsens lag,
und die Arbeitslosenquote auf 3,7 Prozent. Dabei lag der durchschnittliche
Stundenlohn um 3,1 Prozent über Vorjahresniveau.

In Deutschland legte das Statistische
Bundesamt Zahlen zu Auftragseingängen der Industrie für den Mai vor. Mit
negativen 2,2 Prozent lag die Veränderung gegenüber dem Vormonat dabei stark
unter den Konsenserwartungen.

Der Preis für Öl der Sorte Brent
verbilligte sich gegenüber der Vorwoche um 2,06 Prozent auf 64,23 US-Dollar je
Barrel. Der US-Dollar wertete gegenüber dem Euro auf und verteuerte sich um
1,47 Prozent, während der Yen um 0,8 Prozent gegenüber dem Euro aufgewertet
wurde.

Die globalen Aktienmärkte entwickelten
sich im Allgemeinen stark positiv. Japanische und amerikanische Titel gewannen
dabei im Durchschnitt mehr als Titel aus Schwellenländern, wobei solche aus
Europa die geringsten Wertzuwächse vorwiesen. In den USA gewannen große
Unternehmen stärker an Wert als kleine Gesellschaften. Growth entwickelte sich
dabei positiver als Value, während in Europa das Gegenteil der Fall war.

Auf
Sektorebene entwickelten sich in den USA Unternehmen aus den Bereichen
Kommunikation, IT und Verbrauchsgüter am besten, während Unternehmen aus
Energie, Industrie und Rohstoffe die geringsten Zuwächse sahen. Anders als in den
USA konnten in Europa Titel aus den Bereichen Kommunikation, Konsumgüter und
Finanzen am besten abschneiden, während Unternehmen aus den Bereichen
Rohstoffe, Industrie und Energie leichte Verluste hinnehmen mussten.

Auf dem europäischen Rentenmarkt entwickelten
sich Staatsanleihen am besten, während Unternehmensanleihen mit
Investment-Grade-Rating und Hochzinsanleihen zwar positiv, jedoch in Summe schwächer
als Staatsanleihen abschnitten. Lokalwährungsanleihen aus den Schwellenländern
entwickelten sich ebenfalls positiv, konnten jedoch nicht mit der überdurchschnittlichen
Entwicklung des Euro-Staatsanleihen-Segments mithalten.

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