Ostrum AM: Fiskalische Impulse werden verpuffen

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Allerdings lassen die niedrige Arbeitslosigkeit in den meisten europäischen Volkswirtschaften Zweifel am Multiplikatoreffekt der öffentlichen Ausgaben zu diesem Zeitpunkt aufkommen.

Nachdem auch die zuletzt veröffentlichten Sentiment-Indikatoren für die Eurozone im Allgemeinen und Deutschland im Besonderen einen Rückgang im verarbeitenden Gewerbe bestätigt haben, werden die Rufe nach fiskalischen Impulsen immer lauter.

Axel Botte, Marktstratege beim französischen Vermögensverwalter Ostrum Asset Management,
weist in seinem aktuellen „Strategy Weekly“ darauf hin, dass nur die
Länder Nordeuropas den Handlungsspielraum dafür hätten, dort aber der
Widerstand gegen weitere Eingriffe des Staates und der EZB die QE am
lautesten sei. So würden die Investitionen im Wert von 54 Mrd. Euro über
einen Zeitraum von 4 Jahren, die Deutschland im Rahmen des
Klimaschutzprogramms ausgeben wolle, gerade einmal 0,4 % des BIP pro
Jahr ausmachen. Die Niederlande würden ankündigen, im nächsten Jahr 0,7 %
des BIP auszugeben, um das Wachstum zu steigern.

Botte: „Allerdings lassen die niedrige
Arbeitslosigkeit in den meisten europäischen Volkswirtschaften Zweifel
am Multiplikatoreffekt der öffentlichen Ausgaben zu diesem Zeitpunkt
aufkommen. Das Wachstum bleibt wohl im Bereich des Potenzials, und die
Wirtschaftspolitik zeitigt ungewisse Auswirkungen, ohne jedoch die
Situation grundlegend zu verändern.“

Den kompletten Wochenbericht und die
dazugehörigen Daten können Sie sich im englischen Original des
„Strategy Weekly“ aus dem zu Natixis Investment Managers gehörenden
Hause Ostrum hier als PDF downloaden.