Wikifolio-Zertifikate können ideale Beimischung für jedes Depot sein

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Die Trading-Plattform Wikifolio bleibt ein Phänomen. Das Finanz-Technologie-Unternehmen Financial Technologies AG, das die Plattform betreibt, wurde im August 2012 in Wien gegründet. Seitdem wachsen Nutzerzahl und Umsatz. Gleichzeitig sorgen neue Partner für die Erweiterung der Produktpalette: Ursprünglich  konnten Anleger nur einfache Aktienbaskets bauen. Einziger Emittent für die Umsetzung war das Düsseldorfer Unternehmen Lang & Schwarz. Mittlerweile sind auch die Société Générale und HSBC Trinkaus und die UBS mit im Boot. Anleger können über Wikifolio neben hauptsächlich von Amateuren entwickelten Basket-Zertifikaten auch verschiedene von professionellen Emittenten angebotene strukturierte Produkte wie etwa Bonus-, Discount- und Hebelprodukte handeln. Derzeit stehen ihnen dabei über eine Viertelmillion strukturierte Produkte zur Auswahl.

Segen und Fluch zugleich

Für private Anleger bietet
Wikifolio ein interessantes Experimentierfeld. Sie können risikofrei
eigene Anlegerstrategien ausprobieren und sehen, wie sie sich in der
Realität entwickeln. Gleichzeitig bietet ihnen die Trading-Plattform den
Anreiz, ihre Strategie in die Realität zu entlassen und auch an andere
Anleger zu vermarkten. Da seit dem Start von Wikifolio die Aktienkurse
fast nur eine Richtung kannten, bot sich Manchem die Chance, seine
Wikifolio-Strategie als Erfolgsmodell zu verkaufen. Wer sich nicht allzu
dumm anstellte, konnte eine Palette von Wikifolios aufsetzen und darauf
hoffen, dass mindestens eines davon eine überragende Performance
erzielen und damit private Investoren anlocken würde. Das eine oder
andere Wikifolio ist im Laufe der vergangenen Jahre so tatsächlich zum
Verkaufsrenner geworden.

Die sich selbst erfüllende Prophezeiung des Erfolgs

Nun
hat ein Forscherteam um Dr. Thorsten Hens, Professor für Financial
Economics an der Universität Zürich, genau diesen Effekt
wissenschaftlich belegt. Die Forscher analysierten von rund 8.600
Wikifolios tägliche Daten aus den Jahren 2012 bis 2018. Laut den
Experten überzeugen tatsächlich gerade die großen Wikifolio-Zertifikate
in Sachen Performance. „Die kumulierte Rendite von
Wikifolio-Zertifikaten mit mehr als einer Million Euro investiertem
Kapital liegt deutlich über dem Gesamtmarkt. Dieser wird durch den ‚MSCI
World Index‘ abgebildet, der die Entwicklung von über 1.600 Aktien aus
23 Industrieländern widerspiegelt. Die entsprechenden Zertifikate
konnten ihren Rendite-Vorsprung seit 2012 bis zuletzt sukzessive
ausbauen”, erläutert Isabella Kooij, Doktorandin am Lehrstuhl von Hens.
Die risikobereinigte Rendite der größten Wikifolio-Zertifikate liegt
nach den Berechnungen der Forscher außerdem im Schnitt leicht höher als
jene von Investmentfonds.

Für Andreas Kern, Gründer und CEO von
Wikifolio, ist damit ein wesentlicher Teil des Auftrags der
Social-Trading-Plattform erfüllt: „Die Analyse der bisherigen
Performance der Wikifolio-Zertifikate bestätigt, dass sie eine ideale
Beimischung für jedes Depot sein können. Besonders freut uns, dass die
Anleger dank der Transparenz unserer Plattform offenbar in der Lage
sind, erfolgreiche Trader zu identifizieren – was uns der
Demokratisierung des Anlagemarktes einen großen Schritt näherbringt“, so
Wikifolio-Chef Kern.

Dass ausgerechnet die Wikifolios, die in der
Vergangenheit beste Performance erzielten konnten, sich über die
Performance-Rankings von Wikifolio auch am besten verkauft haben, ist
allerdings auch kein Zufall. Quod erat demonstrandum.